Meine Informationen und Presseumschau:
Deutsche Leichtathletikmeisterschaften der Senioren
Teil I Steigerwaldstadion in Erfurt (Thüringen) vom 7. bis 9.Juli 2006
Teil II Waldstadion in Aachen vom 4. bis 6. August 2006

Erfurt: Ausschreibung mit Zeitplan - Teilnehmerliste -
Kiefner-Fotos aus Erfurt
Alle Resultate der DM I Erfurt

Aachen: Webseite -
Ausschreibung mit Zeitplan
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Teilnehmer

Alle Resultate der DM II in Aachen

letzte Neuigkeiten vom 19.08.06


Rhein-Sieg: Titelgewinn mit dem ersten Versuch
Fred Schladen sichert sich den Kugelstoß-Sieg bei der Senioren-DM.

Bereits vor 35 Jahren zählte der 67-jährige Fred Schladen (LG Bonn / Troisdorf / Niederkassel) mit Kugel und Diskus zur Spitzenklasse des Deutschen Leichtathletik-Verbandes. Dass er fast nichts von seiner Explosivität verloren hat, bewies er bei den Deutschen Leichtathletik-Seniorenmeisterschaften am Wochenende in Aachen. Gleich mit dem ersten Versuch stieß er die Fünf-Kilogramm-Kugel auf 14,71 Meter und holte sich souverän den deutschen Meistertitel der Altersklasse M 65.
Ebenfalls den Kugelstoßtitel sicherte sich Roland Wattenbach (LG Siebengebirge / 14,44 m / M 50), während Wolfgang Knüll (LG BTN / 15,03 m / M 60) Zweiter wurde.Überraschend wurde Christine Samel (LAZ Puma Troisdorf / Siegburg) 200-Meter-Meisterin (32,92 sec / W55), nachdem sie 24 Stunden zuvor mit Bestzeit im 400-Meter-Finale Platz zwei belegte. Im 400-Meter-Endlauf der W 60 ging Bronze an Gundula Tost (Sankt Augustin / 78,61 sec).Weitere Ergebnisse: M 50: Stabhochsprung: 8. Hörmann 3,10 m; M 55: Hochsprung: 7. Marx (beide LGBTN) 1,45; Speer: 6. Marx 40,52. W 50: Speerwurf: 5. Schier (Siegburger TV) 26,86; W 60, 800 m: 4. Tost 3:13,38. (aus KStA, 12.08.06)


Pulheim : Alfred Hermes feiert einen Titel-Hattrick
Pulheimer Mittelstreckenläufer gewinnt in Aachen drei Deutsche Meisterschaften.

Bei den Deutschen Senioren-Meisterschaften der Leichtathleten im Aachener Waldstadion trumpfte Alfred Hermes vom Pulheimer SC groß auf und war das Maß aller Dinge. Überlegen gewann er die 800 m in 2:18,77 Minuten, 1500 m in 4:47,92 Minuten und 5 000 m in 17:25,02 Minuten. Mit diesen herausragenden Leistungen holte sich Hermes nicht nur drei weitere Meistertitel, sondern wurde damit auch zum erfolgreichsten Athlet dieser Meisterschaften gekürt.
Ebenfalls ganz oben auf dem Treppchen stand Philipp Frech (M 85), der sich im Diskuswurf mit 24,76 m und im Speerwurf mit 21,10 m den Titel sicherte und darüber hinaus über die Silbermedaille im Kugelstoßen (7,81 m) jubeln durfte. Alexander Lempert (M 65) ließ sich mit 1,51 m im Hochsprung als Deutscher Meister feiern. Joachim Pahl im Kugelstoßen (13,61 m) und Wolfram Walther im Dreisprung (11,44 m) dekorierten sich bei den 50-Jährigen jeweils mit Silber. Rolf Brauch (M 70) gewann über 100 und 200 m in 14,04 bzw. 28,94 Sekunden jeweils Bronze und gehört damit zu den schnellsten Sprintern des Landes.Bei den Langstaffeln (M 40) belegten Martin Engels, Karl-Heinz Bartsch, Jörg Sicora und Ralf Schwarzbach (4 x 400 m, 3:45,46 Minuten) sowie Karl-Heinz Bartsch, Thomas Schumacher und Ralf Seck (3 x 1000 m, 8:44,09 Minuten) jeweils dritte Plätze.
Weitere Platzierungen: Vierte Plätze errangen: Dr. Erich Kombrink (M 50, 400 m, 60,77 Sekunden), Joachim Pahl (M 45, Diskus, 45,10 m), Ulrich Dübbert (M 45, 800 m, 2:11,52 Minuten und 1500 m, 4:32,69). 4 x 100 m-Staffel (M60) in der Besetzung Christian Kautz, Eike Hertel, Joseph Streyl und Rolf Brauch (53,67 Sekunden). 5. 3 x 800m-Staffel (W 30) in der Besetzung Hilde Sicora, Iris Pohl und Marion Bauer (8:20,01 Minuten). (von Thorsten Jordan in KStA, 12.08.06)


Flestedt: Doppel-Bronze bei der DM für Horst Albrecht

Bei den deutschen Leichtathletik-Einzel-Meisterschaften der Senioren über 50 Jahre in Aachen gab es zwei dritte Plätze für Horst Albrecht vom TuS Fleestedt. Eine Woche nach seinem Titelgewinn bei der Senioren-Europameisterschaft im polnischen Posen begnügte sich der 83-jährige Leichtathlet diesmal mit dritten Plätzen.
Sowohl über 100 Meter (16,37 Sekunden) als auch im Weitsprung (3,32 Meter ) blieb der Hittfelder im Feld der Senioren M 80 deutlich hinter dem neuen Titelträger Hans Eberle (LG Remseck) zurück. Eberle gewann zudem im 200-Meter-Sprint seinen dritten DM-Titel. (aus Hamburger Abendblatt, 09.08.06)


Norderstedt: Hans-Jürgen Wolff wird Deutscher Meister über 400 Meter

Das Motto "Wer rastet, der rostet" klingt vielleicht ein wenig abgedroschen. Doch für die Leichtathletik-Senioren der LG Alsternord ist diese Devise durchaus zutreffend. Nur eine Woche nach Ende der Europameisterschaft in Posen starteten elf LGA-Routiniers beim nächsten Großereignis, der Deutschen Meisterschaft in Aachen.
"Die Konkurrenz bei den nationalen Titelkämpfen ist meistens noch größer als bei der EM oder der WM", sagt LGA-Sprinter Hans-Jürgen Wolff. Der 63-Jährige holte die einzige Goldmedaille für die Leichtathletikgemeinschaft: Im 400-Meter-Lauf der Altersklasse M 60 triumphierte er mit deutlichem Vorsprung in 60,57 Sekunden. Im Vorlauf hatte Hans-Jürgen Wolff mit 60,05 Sekunden einen neuen Vereinsrekord aufgestellt.
Wesentlich spannender verlief der 200-Meter-Wettbewerb. Für Hans-Jürgen Wolff und seinen Vereinskameraden Klaus Gailus wurden 26,64 Sekunden gemessen. Erst nach dem Zielfotoentscheid wurde Gailus zum Silbermedaillengewinner bestimmt. Der Sieger, Roland Wolf vom FC Schweinfurt, war eine Hundertstelsekunde schneller als das LGA-Duo.
Die 4 x 100-Meter-Staffel der LG Alsternord lief in 51,45 Sekunden eine neue Vereins-Jahresbestleistung. Hans-Joachim Lange, Klaus Gailus, Hans-Jürgen Wolff und Helmut Schumacher mussten sich lediglich dem TuS Wiesbaden (51,25 Sekunden) geschlagen geben. Bronzemedaillen holten außerdem Klaus Gailus (M 60/100 Meter/12,83 Sekunden), Wolfgang Sass (M 65/ Hammerwurf/45,20 Meter) sowie Horst Hufnagel (M 70/400 Meter) in 70,42 Sekunden.
Weitere Platzierungen, M 65, 400 Meter: 4. Axel Wendt 64,83 Sekunden; Diskuswerfen: 6. Wolfgang Sass 39,73 Meter; M 75, Speerwerfen: 6. Klaus Schmidt 25,27 Meter. (aus Hamburger Abendblatt, 09.08.06)


Wiesbaden: Schlosser landet bei DM zweimal auf Rang vier

Zu einer Medaille bei den deutschen Leichtathletik-Meisterschaften in Aachen hat es für Barbara Schlosser (Wiesbadener LV) nicht ganz erreicht. Die Rüsselsheimerin, seit diesem Jahr der Seniorinnen-Altersklasse W50 zugehörig, belegte beim Diskuswurf und Kugelstoßen jeweils den etwas undankbaren vierten Rang. Beim Speerwurf musste sich die ehemalige Volleyball-Bundesligaspielerin der TG Rüsselsheim mit dem achten Platz begnügen. Im Vorjahr hatte Schlosser, noch in der Altersklasse W45, die Ränge sechs, sieben und acht belegt. - Ergebnisse;
Seniorinnen W50, Kugelstoßen: 1. Hanne Heinlein (ESV Nürnberg) 12,50m; 2. Astrid Reinhold (LG Rendsburg/Büdelsdorf) 12,29; 3. Gudrun Emmert (Bergsträßer LG) 11,70; 4. Barbara Schlosser (Wiesbadener LV/Rüsselsheim) 11,25.
Die Ergebnisse: Diskuswurf: 1. Heinlein 33,63; 2. Reinhold 29,54; 3. Emmert 29;19; 4. Schlosser 28,88.
Speerwurf: 1. Ingrid Thyssen (TSV Bayer Leverkusen) 44,20; 2. Reinhold 35,83; 3. Regina Machner (LG Baunatal/Fuldabrück) 28,78; 8. Schlosser 24,37. (aus Wiesbadener Kurier, 08.08.2006)


Fleestedt: Zweimal DM-Bronze für Horst Albrecht

Zwei Bronzemedaillen gewann Horst Albrecht vom TuS Fleestedt als einziger Teilnehmer aus dem Winsener Kreisgebiet am Wochenende bei den Deutschen Meisterschaften der Senioren II (über 50 Jahre) in Aachen. Eine Woche nach seinen Erfolgen bei den Senioren-Europameisterschaften im polnischen Posen begnügte sich der 83-Jährige diesmal mit dritten Plätzen. Sowohl über 100 Meter (16,37 sec) als auch im Weitsprung (3,32 m) blieb der Hittfelder im Feld der Senioren M 80 deutlich hinter Titelträger Hans Eberle (LG Remseck) zurück. Eberle gewann zudem im 200-Meter-Sprint seinen dritten DM-Titel. Alle Ergebnisse der Senioren-DM in Aachen sind im Internet mit einem Link von der Homepage www.klaus-michalski.info einzusehen. (PM LG Nordheide; 07.08.06)


Niedersachsen: Nochmal sieben Titel in Aachen

Niedersachsens Senioren beeindruckten auch am zweiten Tag der deutschen Meisterschaften (ab M+W 50) in Aachen. Zu den zweien des ersten Tages kamen nun noch einmal sieben dazu. In der 4x400 m Staffel der Altersklasse M 40 gewann der Osnabrücker TB mit Tute, Lescow, Petersen und Bisewski mit 3:30,57 Minuten -nur rund eine Skunde über dem vor einem Jahr von Ihnen selbst aufgestellten deutschen Rekord- , die 4x100 m Staffel der M 50 ging an die LAV Zeven mit Umann, Hickisch, Meier und Müller mit 48,75 sek.
In der M 55 gewann Helmut Meier über 100 Meter einen zweiten Titel für LAV Zeven in 12,61 Sekunden. Jürgen Rudert (SV Nienhagen) verteidigte in der M 55 seinen Titel im Stabhochsprung mit einer Höhe von 3,10 Meter. Weitere Meisterschaften: M 60: 1. Manfred Arnd (TSV Burgdorf) 12,62 sek, Frauen: M 50 5000 m: 1. Anne Fischer (ATS Cuxhaven) 19:26,03 min, W 65: 100 m: 1. Renate Jatho (LG Hannover) 15,53 sek.
Weitere Platzierungen: M 50: 4x100 m: 3. LG Wesermünde 51,95 sek, Weit: 3. Ludger Ammerich (VfL Löningen) 5,23 m, Hammer: 3. Johann Arends (VfL Oldenburg) 41,71 m, M 55: Hammer: 3. Rainer Boese (LG Braunschweig) 46,32 m, M 60: 400 m: 3. Rudolf Thiele (Sporting Lüchow 62,36 sek, Weit: 2. Manfred Arnd (TSV Burgdorf) 5,17 m, M 65: Diskus: 3. Eugen Reinhardt (LG Fallingbostel) 42,70 m, M 70: 100 m: 2. Horst Schrader (TuS Celle) 13,69 sek, M 75: Diskus: 3. Dieter Watzlawick (LG Kreis Verden) 35,64 m, M 80: 100 m: 3. Horst Albrecht (TuS Fleestedt) 16.37 sek, M 30: 3x1000 Meter: 2. Hannover 96 8:07,98 min.
Frauen: W 55: 5000 m: 2. Hannelore Bezold (LG Göttingen) 21:47,33 min, W 65: 5000 m: 3. Monika Ohm (MTV Wolfenbüttel) 27;19,46 min, W 70: 100 m: 3. Helke Schunk (LG Kreis Verden) 17.99 sek, Hoch: 2,. Ingrid Stölting (MTV Wolfenbüttel) 0,95 m, Diskus: 2. Elisabeth Dwenger (LG Göttingen) 21,82 m, Speer: 3. Elisabeth Dwenger 19,89 m.
(06.08.06)


DM II: Senioren-Weltrekord in Aachen durch Ingrid Thyssen

Den „Knaller“ bei den Deutschen Senioren-Meisterschaften II in Aachen gab es am Samstag beim letzten Wettbewerb des Abends, dem Speerwurf der Seniorinnen W50. Ingrid Thyssen (*1956, TSV Bayer 04 Leverkusen) stellte mit 44,20 Metern im fünften Versuch einen neuen Weltrekord auf und verbesserte den alten Rekord von Regina Stange (*1952, TuS Jena) aus dem Jahr 2002 um 2,70 Meter. „Vor 25 Jahren wäre mir dieser Rekord lieber gewesen“, sagte die ehemaliger Aachenerin (ATG). „Ich bin heute nur an den Start gegangen, weil die Meisterschaft in meiner Heimatstadt ausgetragen wurde.“
"Richtig Stimmung" kam am Samstag im Aachener Waldstadion bei den 100- und 400-Meter-Finals und insbesondere bei den Endläufen der Staffeln auf. Bei den Staffeln über 4x100, 4x400, 3x800 und 3x1.000 Meter gab es Freude und Tränen. Der Schlussläufer der 4x100-Meter-Staffel, Ehrenfried Exter (*45) von LAV Bayer Dormagen, lag durch die gute Leistung seiner Staffelkameraden in Führung, aber als er den Stab übernahm, ereilte ihn ein Muskelkrampf und so konnte er das Rennen nicht beenden. Somit wurde der TuS Eintracht Wiesbaden in 51,25 Sekunden neuer Deutscher Meister in der M60.
Anders erging es der 4x100-Meter-Staffel der W65 vom OSC Berlin mit Irene Geisler (*41), Beate Möller (*39), Erika Kothe (*38) und Nora Bäcker (*40), die ihren eigenen deutschen Rekord aus dem Jahr 2005 von 68,15 Sekunden auf 64,11 Sekunden verbesserte; besonders konnte sich dabei Irene Geisler freuen, die in der Rekordstaffel an die Stelle von Rona Frederiks gerückt war
Interesse zeigten neben den vielen Aktiven und Begleitern auch die örtlichen Zuschauer bei sonnigem Wetter an dieser Veranstaltung, unter ihnen waren der Nordrhein-Westfälische Minister für Integration, Armin Laschet, EVAA-Präsident Dieter Massin sowie der stellvertretende Oberbürgermeister der Stadt Aachen, Wolfgang Rombey, mit seinem Sportamtsleiter Hans-Georg Suchotzki.
Am späten Samstagnachmittag erzielte Jutta Schaefer (*1931, TSV Kassel-Oberzwehren) einen weiteren neuen deutschen Seniorenrekord W75 im Hammerwurf. Eine gute Serie (30,38-31,20-27,13-29,90-30,32 m) krönte sie im letzten Versuch mit 31,80 Metern. Jeder Wurf war über der alten Bestmarke von Marianne Neubert (*1928, LG Kottern-Durach) aus dem Jahre 2004 mit 26,39 Metern. Jutta Schaefer erzielte damit (incl. Rasenkraftsporttiteln) ihren 107. Deutschen Meistertitel. (Quelle: eigene Recherchen und Karlheinz Flucke auf www.leichtathletik.de, 05.08.06)


DM II: Melitta Czerwenka-Nagel läuft W75-Weltrekord über 800m
Hans Hoffmann erzielt M80-Europarekord im Weitsprung

Bereits eine Woche nach den Senioren Europameisterschaften in Poznan (Polen) starteten die älteren Senioren (Altersklasse ab W/M 50) bei den Deutschen Senioren Meisterschaften II in Aachen, um zu Titelehren zu gelangen. In der Heimatstadt des DLV-Vizepräsidenten Prof. Dr. Michael Böhnke wurde im Waldstadion eine Veranstaltung des LV Nordrhein mit sehr viel Liebe zum Detail vorbereitet. Dieses schöne Umfeld gab am Freitag den Athleten auch jene Motivation, um einen neuen Weltrekord im 800-Meter-Lauf der Klasse W75 zu erzielen. Melitta Czerwenka-Nagel (*1930, LAG Saarbrücken) startete in der jüngeren W70er Klasse und kam im Sog von Elfriede Hodapp (*1935, LG Ortenau Nord, 3:07,86 Minuten) und Annemarie Stiegmann (*1935, LG Lage Detmold) auf die neue Weltrekordzeit von 3:28,73 Minuten.
Einen neuen deutschen Seniorenrekord erzielte Hans Eberle (*1926, LG Remseck) im Weitsprung der Klasse M80 mit 4,18 Metern. Er verbesserte damit den Rekord von Hans Hoffmann (*1925, LG Altmark) aus dem Jahr 2005 um sieben Zentimeter, der seinerseits mit 3,97 Metern Europarekord sprang. Für den Europäischen Verband gilt die Geburtstagsstichtagsregelung. Hans Eberle, 1926 geboren und daher nach DLV-Regeln Starter in der M80, siegte  zwar im M80-Wettbewerb, hat aber das 80. Lebensjahr noch nicht vollendet.
Die Wettkämpfe werden am Samstagmorgen um 9:00 Uhr bei Senioren mit Hammerwurf und den 100-Meter-Vorläufen und bei den Seniorinnen mit den 5.000-Meter-Läufen fortgesetzt.(Quelle: eigene Recherchen und Karlheinz Flucke auf www.leichtathletik.de, 05.08.06)


Niedersachen: Zwei Titel für die Senioren

Der erste Tag der deutschen Senioren-Meisterschaften II in Aachen brachte für Niedersachsens Athleten zwei Titel und eine Reihe von weiteren Medaillen. Senioren-Meister in der Klasse M 50 über die 100 Meter Hürden wurden Wilhelm Lindmüller (TuS Wunstorf) in 15,34 Sekunden sowie in der Klasse M 65 ebenfalls über die 100 Meter Hürden Horst Schäfer (VT Rinteln) in 18,45 Sekunden.
Weitere Medaillen: Männer: M 60: 800 m: 2. Rudolf Thiele (Sporting Lüchow) 2:20,58 min, 100 m Hürden: 2. Enno Borchers (VfL Rastede) 18,78 sek, M 65: 800 m: 2. Siegfried Ritter (Eintracht Hildesheim) 2:29,36 min, Kugel: 2. Eugen Reinhardt ( LG Fallingbostel) 13,33 m, Speer: 3. Hartmut Kossel (LG Fallingbostel) 40.96 m, M 70: Weit: 3. Clemens Nowoczyn (Jahn Sarstedt) 4,14 m, M 80: Weit: 2. Horst Albrecht (TuS Fleestedt) 3,32 m, Frauen: W 70: Weit: 2. Ingrid Stölting (MTV Wolfenbüttel) 2,91 m, Kugel: 2. Elísabeth Dwenger (LG Göttingen) 8,39 m. (05.08.06)


Aschaffenburg: Hasenstab und Heinrich in Aachen in der Favoritenrolle

An zwei hochkarätigen Veranstaltungen sind an diesem Wochenende Leichtathleten vom Kreis Bayerischer Untermain anzutreffen. In Aachen werden von heute bis Sonntag die deutschen Meisterschaften der Senioren II (ab der Altersklasse M/W50) ausgetragen. Gleich mit mehreren Akteuren ist die LG Landkreis Aschaffenburg dort vertreten. Gertrud Heinrich ist nach der aktuellen Meldeliste die Topfavoritin im Kugelstoßen der W60, während es im Diskuswerfen einen heißen Kampf mit Bärbel Engster (LG Olympia Dortmund) um den Titel geben dürfte. Gerhard Klauder (M65) wäre nach seiner langen Verletzungspause und dem reduzierten Trainingsaufwand schon mit einer guten Zeit zufrieden, während sich Victor Sukkert (M50) im Kugelstoßen durchaus Endkampfchancen ausrechnet.
Nach ebenfalls langer »Auszeit« freute sich Laszlo Ertl (M60) schon vorab über die erreichten Qualifikationszeiten für die 800 m, 1500 m und 400 m, wobei ein Start über die Stadionrunde allerdings noch fraglich ist. Er wäre schon mit einer Verbesserung seiner Normzeiten zufrieden. Der gleichaltrige Wolfgang Kinner könnte bei gutem Verlauf über 400 m durchaus ins Finale kommen und wäre dann unter den besten acht Läufern bei der Siegerehrung dabei.
Mit viel Selbstvertrauen fährt Karl Jakob (M65) als Einzelkämpfer des LAZ Obernburg/Miltenberg in die ehemalige Kaiserstadt. Er ist über 400 m, 100 m Hürden und 300 m Hürden qualifiziert, wobei auf Grund der letzten Trainingsergebnisse vor allem in der letzten Disziplin ein Podestplatz durchaus möglich ist.
Mit der schnellsten Qualifikationszeit geht Elke Hasenstab vom TuS Damm über 800 m in der W55 an den Start.
Jugend in Wunsiedel
In Wunsiedel treffen sich die Besten der bayerischen Mehrkämpfer... (aus, main-netz.de, 04.08.2006)


Südhessen: Heinz Wondra will Weitsprungtitel verteidigen

Ein Saisonhöhepunkt jagt den nächsten. Die Leichtathletik-Senioren sind gerade von den Europameisterschaften im polnischen Posen zurückkehrt, und schon verschlägt es sie in die entgegen gesetzte Himmelsrichtung. Ziel ist dieses Mal Aachen. Vom heutigen Freitag bis Sonntag werden dort im frisch renovierten Waldstadion die deutschen Seniorenmeisterschaften II der Altersklassen M/W 50 und älter ausgetragen. Im Waldstadion wurden anlässlich der nationalen Titelkämpfe alle Sprintbahnen sowie die Innenbahn der Stadionrunde mit einem neuen Kunststoffbelag versehen und alle Markierungen neu aufgebracht. Die mehr als 1000 Teilnehmer, zu denen fast alle erfolgreichen Athleten von Posen zählen, bekommen in der Kaiserstadt im äußersten Westen Deutschlands somit optimale Bedingungen für ihre Wettbewerbe geboten.
Aus Hessen liegen für die Titelkämpfe aus 48 Vereinen 180 Einzel- und neun Staffelmeldungen vor. Darunter befinden sich einige Athleten aus dem Kreis Groß-Gerau, die zudem mit Medaillenchancen nach Aachen reisen. So etwa Hans Rudolf Sammet vom TV Groß-Gerau. Er wird auf der 100 und 400 Meter Hürdenstrecke der Altersklasse M50 ebenso antreten wie im Weitsprung. Über 100 Meter Hürden hatte er sich im vergangenen Jahr die Silbermedaille gesichert. Heinz Wondra von der LG Biebesheim-Eschollbrücken-Crumstadt (LG BEC) zählt in der M55 über 100 Meter sowie im Weitsprung zu den Medaillenkandidaten. Im Weitsprung hatte er sich 2005 in Vaterstetten mit 5,41 Metern den Titel gesichert und strebt nun in Aachen die Verteidigung an.
Ein umfangreiches Programm bestreitet auch Vereinskollege Wolfgang Mann. Der Groß-Gerauer ist bei den Senioren M 60 sowohl im Aufgebot im Hoch-, Weit- und Dreisprung zu finden und startet zudem über die 300 Meter Hürden. Im Weitsprung sicherte er sich vor einem Jahr Bronze, im Dreisprung sogar Silber.
Als einzige Frau vertritt die Rüsselsheimerin Barbara Schlosser (Wiesbadener LV) die heimischen Athletinnen. Schlosser, die neu in die W 50 aufgerückt ist – bei der Senioren-EM allerdings aufgrund der internationalen Richtlinien noch in der W 45 antreten musste – zählt im Kugelstoßen, Diskuswurf und Speerwurf zu denen, die eine Platzierung unter den besten Sechs erreichen können.

Die heimischen Teilnehmer in der Übersicht: Senioren:
M50: 100 m Hürden, 400 m Hürden, Weitsprung: Hans Rudolf Sammet (TV Groß-Gerau). 4 x 100 m: LG Biebesheim-Eschollbrücken-Crumstadt (LG BEC). M55: 100 m, 200 m: Heinz Wondra, Walter Busenbender (beide LG BEC). 400 m, Weitsprung: Heinz Wondra. M60: 300 m Hürden, Hochsprung, Weitsprung, Dreisprung: Wolfgang Mann (LG BEC). M65: 100 m, 200 m: Dieter Klingelhöfer (LG BEC). 5000 m, 10000 m: Wilhelm Grünig (LG BEC).
Seniorinnen:
W50: Kugelstoßen, Diskuswurf, Speerwurf: Barbara Schlosser (Rüsselsheim / Wiesbadener LV). (aus echo-online, 04.08.06)


Märkischer Kreis: Heimisches Quartett bei Senioren-DM
Peters, Röcken, Rath und Rüsch starten im Aachener Waldstadion

Wenn von heute bis Sonntag im Aacher Waldstadion die Deutschen Seniorenmeisterschaften II (ab Altersklassen 50 aufwärts) auf dem Programm stehen, dann ist auch ein Quartett aus dem heimischen Kreis dabei. Gerade sehr erfolgreich von den Senioren-Europameisterschaften aus dem polnischen Posen zurückgekehrt (Gold im Gewichtwurf mit Meisterschaftsrekord, Silber im Hammerwurf und Bronze im Werferfünfkampf), gehört der Herscheider Hans Röcken (LG Plettenberg/Herscheid) in der Altersklasse M 65 natürlich auch auf nationaler Ebene zum engsten Favoritenkreis. Im Hammerwurf steht er mit der besten Vorleistung in der Meldeliste (52,62 m), im Diskuswurf wird er mit 49,63 m auf Rang zwei geführt.
Weit vorne zu erwarten ist auch Gertraud Rüsch vom TV Wiblingwerde (W 55). Im Kugelstoßen weist sie mit 10,48 m die zweitbeste Vorleistung auf, im Speerwurf mit 27,32 m die drittbeste.
Gleich zwei Laufdisziplinen in der AK M 50 wird Holger Peters (LG Plettenberg/Herscheid) in der Kaiserstadt in Angriff nehmen. Neben den 400 m-Hürden stehen die 400 m auf dem Programm, über die er mit 56,21 sek. als Viertschnellster geführt wird. Last but not least ist mit Uwe Rath (M 70) auch ein zweiter Vertreter des TV Wiblingwerde am Start, der das Kugelstoßen und Diskuswerfen bestreiten wird. (aus www.come-on.de, 04.08.06)


Haltern/Sythen: Laufen in Aachen
Bohr, Thran und Gay starten für Spiridon Haltern und den TuS Sythen bei den Titelkämpfen. Döbber ist verletzt

Ab dem heutigen Freitag, 4. August, ermitteln die Leichtathletik-Senioren im Aachener Waldstadion am Rote-Haag-Weg ihre Deutschen Meister der Altersklassen-Kategorie II. Auch die Farben des TuS Sythen und von Spiridon Haltern werden vertreten sein. Bernd Gay (M 55) vom TuS Sythen hat über 100, 200 und 400 Meter die Norm geschafft. Der Apotheker kann allerdings aus beruflichen Gründen nur den am Sonntag (ab 11.15 Uhr) stattfindenden 200-Meter-Lauf wahrnehmen. Spiridon Haltern wird durch Hans-Jürgen Thran (M 60) und Rosemarie Bohr (W 50) vertreten. Thran startet über 1500 (So., 14 Uhr) und 10 000 Meter (Fr., 17.55 Uhr).
Bohr schließlich hat sich für die 400 (Sa., 14.50 Uhr) und 800 Meter (Fr., 16.55 Uhr) im Stadion im Dreiländereck qualifiziert.
Bundesweit liegt Gay mit seiner Jahresbestzeit auf dem zwölften Ranglistenplatz (der gemeldeten Teilnehmer) seiner Disziplin, Thran auf neun (1500) und acht (10 000), Spiridon-Läuferin Bohr findet sich auf zehn (400) und sieben (800) wieder. Sythens Hermann Döbber (M 70) muss wegen einer Verletzung auf eine DM-Teilnahme in Aachen verzichten. (aus WAZ, 04.08.06)


DM Senioren II mit über 1.000 Teilnehmern

Die deutschen Senioren-Leichtathleten sind im Moment im Terminstress. Gerade sind die Europameisterschaften in Posen beendet und alle haben den Rückweg aus Polen hinter sich, da geht es schon wieder los zu einem weiteren Saison-Höhepunkt - und das in genau die entgegengesetzte Himmelsrichtung. Im äußersten Westen Deutschlands finden von Freitag bis Sonntag (4. bis 6. August) die Deutschen Seniorenmeisterschaften II statt, im Waldstadion in Aachen. Fast alle der in Posen so erfolgreichen Masters-Athleten haben natürlich auch für die Titelkämpfe in der Kaiserstadt gemeldet und hoffen, dass die Reisestrapazen der Topform nicht geschadet haben.
Insgesamt 177 Wettbewerbe stehen auf dem Zeitplan der dreitägigen Meisterschaften für die Klassen M/W 50 und älter. Darin eingeschlossen sind die Langstaffel-Wettbewerbe der jüngeren Seniorenklassen (M/W 30-45), die ihre Einzelmeisterschaften bereits vor vier Wochen in Erfurt ausgetragen haben. Dieses gewaltige Programm stellt höchste Anforderungen an das örtliche Organisationsteam um DLV-Vizepräsident Prof. Michael Böhnke, an die Kampfrichter und die vielen ehrenamtlichen Helfer.
Gemeldet sind etwas mehr als 1.000 Leichtathleten, die zum größten Teil mehrere Wettbewerbe bestreiten. Damit sind die DLV-Seniorenmeisterschaften II endgültig eine der größten Stadionveranstaltungen in der deutschen Leichtathletik.
Die große Nachfrage zeigt aber auch die stetig wachsende Bedeutung der Masters-Wettkämpfe, die ihren nationalen Fixpunkt bei diesen Titelkämpfen haben. Nach den in jeder Hinsicht heißen Tagen von Posen freuen sich die Teilnehmer, dass die Wetterprognosen für das Wochenende in Aachen angenehmeres Leichtathletik-Wetter versprechen. Man kann also Einiges erwarten - Masse, Klasse und viele zufriedene Gesichter. (aus www.leichtathletik.de, 03.08.06)


NLV: Vor DM II in Aachen

Es gibt die Feststellung, dass die Senioren im Angesicht des Pensionsalters nicht mehr richtig zur Ruhe kommen. Das gilt ebenfalls für die grauhaarigen Leichtathleten dieser Altersgruppe. Kaum haben sie die Senioren-Europameisterschaften in Posen erfolgreich abgeschlossen, da gehen sie bereits wieder auf Titel-Jagd. Diesmal stehen im Aachener Waldstadion vom 4.-6. August die deutschen Senioren-Meisterschaften II auf dem Programm, die Titelkämpfe der Altersklassen M und W 50 plus.
Der Niedersächsische Leichtathletik-Verband stellt von den 1 065 Teilnehmern aus 454 Klubs 99 Starter aus 54 Vereinen, darunter auch zahlreiche Vorjahresmeister. Dabei sind beispielsweise Jürgen Rudert (SV Nienhagen), Stabhochsprung der Klasse M 55, Horst Schrader (TuS Celle), 200 Meter der Klasse M 70, Dieter Watzlawik (LG Kreis Verden), Diskus M 75, Horst Albrecht (TuS Fleestedt), Sprint M 80, Anne Fischer (ATS Cuxhaven), 5000 Meter W 50 sowie Anne-Kathrin Eriksen (LG Braunschweig), Weitsprung W 60. (Quelle: Niedersächs. Leichtathletikverband, 01.08.06)


Blankenburg (Harz): Karl-Heinz Brink warf Speer zum größten Karriere-Erfolg

Mit zwei vorderen Platzierungen kehrten die Harzer Leichtathleten von den Deutschen Seniorenmeisterschaften in Erfurt heim. Yvonne Brandecker und Karl-Heinz Brink hatten sich für die Titelkämpfe qualifiziert und erkämpften in hochkarätigen Konkurrenzen jeweils den fünften Platz.
Insgesamt gingen mehr als fünfhundert Seniorensportler bei traumhaften Bedingungen im Steigerwaldstadion in der Thüringischen Landeshauptstadt an den Start. Karl-Heinz Brink vom SV Lok Blankenburg freute sich riesig über seinen bisher größten Erfolg als Seniorensportler, nachdem er im vergangenen Jahr bereits Zweiter bei den Norddeutschen Meisterschaften war. Im Speerwurf der Altersklasse M 45 warf der Abbenröder sein Sportgerät auf 49, 08 m und erreichte damit einen hervorragenden fünften Platz. Der 49-J ährige verfehlte seinen Hausrekord nur knapp, stellte aber eine neue Saisonbestleistung auf.
Eher enttäuscht über ihren fünften Platz war dagegen Yvonne Brandecker vom Harz-Gebirgslaufverein. Immerhin ging die Norddeutsche Seniorenmeisterin über 3 000 m mit Medaillenchancen in das 3 000 m-Rennen. Allerdings verletzte sie sich eine Woche vor den Titelkämpfen und konnte nur dank der Hilfe von Physiotherapeut Stefan Kindt überhaupt an den Start gehen. Bis zur Hälfte des Rennens lag die 29-J ährige auch noch auf Medaillenkurs, musste dann aber aufgrund der Muskelverletzung das Tempo heraus nehmen und kam als Fünfte ins Ziel. Mit 18:29, 02 min lief die HGL-Athletin immerhin noch eine neue Saisonbestleistung. Den Start über 1.500 m sagte Yvonne Brandecker ab, um das Risiko einer schwereren Verletzung zu vermeiden. Damit vergab die HGL-Läuferin ihre Titelchance, denn mit ihrer Saisonbestzeit von 4:41 min lag sie immerhin auf dem ersten Rang der Meldeliste.
(Quelle: Ingolf Geßler, www.volksstimme.de, 01.08.06)


Osnabrück: Sieben Titel für Senioren

Einen Triumph feierten die Leichtathleten der Region bei den Deutschen Senioren-Meisterschaften im Erfurter Steigerwaldstadion. Sieben Titel sammelten die Sportler des OTB und der LGO an den drei Wettkampftagen. Erfolgreichster Osnabrücker war Heiko Tute vom OTB. Nach seinen kräftezehrenden Siegen über 400 Meter (52,36 Sekunden) und 400 Meter Hürden in Landesrekordzeit von 58,78 Sekunden in der Altersklasse M45 überzeugte der Berufssoldat auch als Mitglied der siegreichen 4x100-Meter-Staffel. Gemeinsam mit Kilian Lescow, Christoph Bisewski und Gerald Nolte errang Tute in 45,32 Sekunden seine dritte Goldmedaille. Sascha Gerlee sorgte dafür, dass der OTB auch in der Altersklasse M30 in beiden 400-Meter-Wettbewerben jubeln durfte.
Die Hürden-Strecke absolvierte er in 56,07 Sekunden. Ohne Hindernisse lief er die Distanz in 50,52 Sekunden. Souverän sicherte sich Dagmar Imme (LGO) in der Altersklasse W35 die Titel im Dreisprung (11,04 Meter) und im Speerwurf, wo sie mit einer Weite von 41,81 Metern die Zweitplatzierte um 60 Zentimeter distanzierte. Christoph Müller (OTB) wurde Zweiter im Dreisprung (12,71 Meter) der Altersklasse M40 und Dritter über 110 Meter Hürden in 16,85 Sekunden. Mit guten Ergebnissen kehrten auch Speerwurf-Silbermedaillengewinner Matthias Strauß (M35/60,18 Meter) vom OTB und LGO-Athletin Kirsten Repking (W35/10,27 Meter) als Dritte im Dreisprung aus Erfurt zurück.
(aus NOZ, 22.07.06)


"Altes Amt": Dreisprung-Titel für Volker Denecke
Senioren erfolgreich

Vom 7. bis 9. Juli fanden in Erfurt im Steigerwaldstadion die Deutschen Seniorenmeisterschaften der Leichtathleten statt. Von der LG Osterode waren die Brüder Volker und Günther Denecke sowie Henning Holland dabei. Zuerst musste Volker Denecke im Dreisprung an den Start. Nach einem insgesamt sehr spannend verlaufenden Wettbewerb lag er nach dem fünften Durchgang mit 12,31 m noch auf Platz fünf. Im sechsten und damit letzten Versuch konnte er sich jedoch auf 12,45 m steigern und sicherte sich somit den hervorragenden dritten Platz in dieser Konkurrenz.
Anschließend ging Henning Holland über die 400 m. Hürden ins Rennen. Zuletzt war er diese anspruchsvolle Strecke in 2004 bei den Europameisterschaften gelaufen. Bei einer Zeit von 65,38 sec. reichte es am Ende für einen guten sechsten Platz. Mit der Zeit war er trotz des fehlenden Trainings nicht ganz zufrieden.
Im Hochsprung sprang Volker Denecke nach dem Dreisprung noch über 1,60 m. Mit dieser Höhe war er nicht zufrieden. Günther Denecke machte es da besser. Mit übersprungenen 1,75 m. was zugleich Jahresbestleistung bedeutete, reichte es insgesamt zu einem tollen vierten. Platz in der Konkurrenz. Die nächste Höhe von 1,78 m riss er jeweils knapp. Insgesamt war es ein sehr erfolgreicher Wettkampf, der auch für den Rest der Saison noch einiges erwarten lässt.
(nh in HESSISCHE NIEDERSÄCHSISCHE ALLGEMEINE, 19.07.2006)


Ganderkesee: Der „Siegeswurf“ landet außerhalb des Sektors
Logegemann DM-Zweiter

Bernd Logemann (M45) von der LGG Ganderkesee verteidigte bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften in Erfurt seinen Titel als Vizemeister im Speerwurf, obwohl er sich wegen einer Verletzung nicht so optimal vorbereiten konnte. Die Beschleunigung der letzten Schritte und das kräftige Hineingehen in den Impulsschritt vor dem Abwurf bereitete ihm Probleme.
Nach seinen ersten beiden Würfen von 46,47 und 48,37 Meter fühlte er sich aber fit und führte sogar damit. Im dritten Versuch warf dann Jörg Winkelhausen von der MTG Mannheim 52,15 Meter. Jetzt riskierte auch Logemann alles und der Speer flog auf seine neue Jahresbestleistung von 52,14 Meter. Mit dem letzten Versuch hätte er gewonnen, aber der Speer landete außerhalb des Sektors. Der Ganderkeseer war aber hochzufrieden mit seiner erzielten Weite und dem Vizetitel.
Ulrich Garde war im Kugelstoßen der Klasse M40 mit großen Erwartungen in den Wettbewerb gegangen. Seine diesjährige Leistung von 14,35 Meter ließ auf einen vorderen Platz hoffen. Mit seinem ersten Stoß von 14,07 m lag er auch nach dem zweiten Durchgang auch auf Platz zwei, konnte sich in den letzten vier Versuchen jedoch nicht mehr steigern und musste so zusehen, dass ihm noch zwei Mitstreiter mit 14,84 Meter und 14,11 Meter seinen Medaillenplatz streitig machten. Uli Garde wird mit seiner Frau Diana als einzige Vertreter der LGGG auch bei der EM in Polen starten.
(aus Delmenhorster Kreisblatt, 18.07.06)


Rhein-Erft-Kreis: Doris Pfennig läuft auf das Podest
LGO-Athletin sichert sich überraschend Bronze über 800 m bei der Leichtathletik Senioren-DM.

Doris Pfennig, Leichtathletin der LGO Euskirchen / Erftstadt, hat sich bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften überraschend die Bronzemedaille über 800 Meter gesichert. Nach 2:24,33 Minuten überquerte die Läuferin im Rennen der Klasse W 40 als Dritte den Zielstrich und sicherte sich damit unverhofft einen Platz auf dem Siegerpodest. Aufgrund einer mehrwöchigen Fußverletzung im Vorfeld der Titelkämpfe, die eine Trainingspause mit sich brachte, konnte mit einer Medaille nicht unbedingt gerechnet werden. Dass die Form dennoch stimmte, bewies Pfennig dann auch über die halbe Distanz. 63,91 Sekunden reichten für einen guten vierten Platz über 400 Meter.
Ebenfalls Vierter wurde Olaf Pfennig (M 40). Im 5 000 m-Rennen. Bei sommerlich heißen Temperaturen konnte er auch mit der Zeit von 16:49,41 Minuten zufrieden sein. Im stark besetzten Teilnehmerfeld des Dreisprungwettberbs der Klasse M 40 überzeugte Martin Baranzke mit einer Weite von 12,35 Metern, die ihm Rang fünf bescherte. Damit distanzierte er seinen Vereinskameraden Hubert Schröder um 30 Zentimeter, der am Ende Sechster wurde (12,05 Meter).
Schröder trat zudem im Weitsprung an, verpasste allerdings als Neunter des Vorkampfes (5,82 Meter) knapp das Finale der besten acht Athleten. (Quelle: KStA, 17.07.06)


Schlewswig-Holstein: Zwei Titel für Martina Seidel

Bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften I in Erfurt errang Martina Seidel (VfL Oldesloe) zwei Titel in der Altersklasse W40. Über 400 m war sie nach 61,40 Sekunden im Ziel, über 400 m Hürden siegte sie in 66,07 Sekunden.
Dirk Hamann (LG Elmshorn) wurde mit 61,34 m Deutscher Meister im Speerwurf der Klasse M35. In der Klasse M40 siegten Meinert Möller (TuS H/M) über 400 m in 50,76 Sekunden und Peter Malinowski (SC Gut Heil Neumünster) im Hochsprung mit 1,87 m.
(www.shlv.de, 15.07.06)


Mainz: Hoffmann dreht Spieß um
Gold und Silber bei Senioren-DM in Erfurt / Ernst: Bronze mit Steigerung

Bei den Senioren-Meisterschaften I des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) vermochten sich die vier in Erfurt gestarteten "Evergreens" aus dem Mainzer Raum sehr erfolgreich in Szene zu setzen. Allen voran die zweifache Medaillengewinnerin Kerstin Hoffmann. Die 35-jährige Lehrerin erzielte auf den 800 m ausgezeichnete 2;16,88 Minuten und musste sich damit um nur sechs Zehntelsekunden hinter der Siegburgerin Annette Weiss (2:16,28) geschlagen geben, die damit neue Meisterin der W 35 geworden war. Auf den 1500 m drehte dann Hoffmann den Spieß um. Die Vorjahrszweite erinnerte mit 4:44,48 Minuten an ihre besten Zeiten und erteilte damit an der Spitze des Feldes besonders ihrer 800 m-Bezwingerin (Zweite mit 4:45:48) eine deutliche Abfuhr.
Hoffmanns Klubkamerad Adrian Ernst steigerte sich im Steigerwaldstadion im Diskuswurf der M 35 gegenüber 2005 auf 42,38 m und verbuchte damit den hervorragenden dritten Platz. Dazu brachte Ernst vom Kugelstoßwettbewerb den achten Platz (13,89 m) mit nach Hause.
Judith Janz (LG Rheinfront) erzielte im Stabhochsprung der W 30 mit 2,25 m in dem kleinen Feld einen ehrenwerten vierten Rang. Besonders bemerkenswert war dabei, dass die LG-Jungseniorin ihre Einstiegsmarke von zwei Metern und die drei weiteren Höhen bis zum Endresultat immer im ersten Versuch zu überspringen wusste.
Regina Lemster (TSG Heidesheim) war in der gleichen Altersklasse wie im Vorjahr in zwei so genannten Wurfwettbewerben vertreten. Dabei verbesserte sich die mehrmalige Rheinhessen-Meisterin im Diskuswurf mit 35,77 m gegenüber dem Vorjahr um einen auf den sechsten Platz. Im Kugelstoßen war sie mit 10,35 m auf dem neunten Rang vertreten.
(aus Mainer Allgemeine Zeitung, 15.07.06)


Mecklenburg-Vorpommern: Zwei Meistertitel bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften

Vom 7. - 9. Juli fanden in der Landeshauptstadt Thüringens die Meisterschaften der Seniorenaltersklassen M+W 30 bis 45 statt. Für unseren Landesverband gingen insgesamt sieben Athleten an den Start, im einzelnen Carmen Siewert, Frank Hempel, Michael von Rüden, Nils-Uwe Bernhardt, Olaf Krause, Paavo Lohmann, Enrico Pyritz.
Wieder einmal konnten sich die wenigen LVMV-Sportler bei bestens organisierten Wettkämpfen und bisweilen sehr guten äußeren Bedingungen im Erfurter Steigerwaldstadion gut in Szene setzen. An vorderster Stelle konnten sich Carmen Siewert und Enrico Pyritz platzieren – Carmen gelang dies in einem spannenden 5000m Lauf (17:19,95min) und Enrico behauptete sich bei den schweren Jungs mit der 7,26kg Kugel (15,27m). Zu silbernen Ehren kam in einer Zeit von 15,49s Nils-Uwe Bernhardt im Kürzhürdensprint – hier wurde nun auch erstmals in Deutschland nach der offiziellen Anerkennung der AK35 durch den Weltverband die bereits seit Jahren internationale Standardhöhe von 0,991m (in BRD bisher 1,067m) gelaufen
.
Weniger glücklich lief es für den Vorjahressieger hingegen im Weitsprung, die im zweiten Versuch gesprungenen 6,33m reichten bei den diesjährigen Titelkämpfen "nur" für den 4.Platz. Dagegen waren die vermessenen 6,12m – ebenfalls Platz 4 – für Olaf Krause in der M40 der erhoffte Neuanfang, nach überstandener Verletzung. Hinsichtlich des Jahreshöhepunktes für die Senioren, den Europameisterschaften im polnischen Poznan, lassen sich für beide Athleten noch gewisse Steigerungsraten erwarten.
Unser Sprintass Frank Hempel konnte sich durch zwei couragierte 100m Läufe am Ende über einen vierten Platz freuen, zumal er sich im Vorfeld über die Kurzdistanz nach den gemeldeten Sprintzeiten wenige Chancen für eine Finalteilnahme ausrechnete. Seine im Vorlauf erzielten 11,85s steigerte er im besagten Finale nochmals um 1,4 Zehntelsekunden. Was über die 100m noch ausblieb, gelang ihm über die 200m Strecke: Der Schritt aufs Siegerpodest – Platz 3 in 23,64s.
Über die kräftezehrende Stadionrunde qualifizierte sich Frank mit guten 55,20s für den Endlauf der M35. Hier belegte er durch eine nochmalige Steigerung auf 53,14s den fünften Platz. Die für Michael von Rüden gestoppten 57,17s reichten indes leider nicht für die besten Acht. Jedoch bestätigte Michael mit seiner Zeit die guten Leistungen des Jahres. Über die gleiche Streckenlänge nun allerdings mit 10 Hürden, benötigte er gut 10 Sekunden mehr, die gestoppten 68,34s reichten für einen sechsten Platz.Nach den Ergebnissen des bisherigen Saisonverlaufs, mit beständigen Zeiten unter 2:10min, hatte sich auch Paavo Lohmann über die doppelte Distanz etwas mehr erhofft, am Ende erschienen auf der Anzeigetafel 2:12,96min, welche an diesem Tage nicht für eine vordere Platzierung ausreichten.
Allen Athleten wünschen wir für ihre weiteren Wettkämpfe eine gute Vorbereitung und das oftmals über Sieg oder Niederlage entscheidende Quäntchen Glück. Die aus Landessicht statistischen Zahlen der Titelkämpfe:
W30 - Carmen Siewert (Greifswalder SV 04) - 5000m: 17:19,95min (1.)
M35 - Frank Hempel (HSG Uni Greifswald) - 100m: 11,71s (4.); 200m: 23,64s (3.); 400m: 55,20s (5.)
M35 - Nils-Uwe Bernhardt (SV Fo. Neustadt-Glewe) - 110m Hü: 15,49s (2.); Weit: 6,33m (4.)
M35 - Michael von Rüden (Schweriner SC) - 400m: 57,17s (VL); 400m Hü: 68,34s (6.)
M40 - Olaf Krause (Schweriner SC) - Weit: 6,12m (4.)
M40 - Paavo Lohmann (MSC Waren/Müritz) - 800m: 2:12,96min (17.)
M40 - Enrico Pyritz (HSG Uni Greifswald) - Kugel: 15,27m (1.)
(Quelle: Nils-Uwe Bernhardt auf lvmv.de, 15.07.06)


Zeven: Zevener 4x400m-Staffel wird deutscher Meister

Die LAV M50 Staffelmannschaft wurde ihrer Favoritenrolle gerecht und wurde zum Schluss überlegen Deutscher Meister über 4x400m, Altersklasse M 50Als Startläufer ging diesmal Helmut Meier auf die erste Runde. Auf Bahn 2 laufend hatte er schon fast von allen anderen Läufer die Rundenvorgabe aufgeholt.

4x400m Staffel des LAV Zeven (M50)
(copyright: Joachim Hickisch)
Er übergab den Staffelstab an Jürgen Umann, der nach 200m immer noch an erster Stelle lag. Auf der Zielgeraden wurde er vom starken Läufer der LG Baunatal/Fuldabrück überholt. Er ließ dann aber nur einen Rückstand von 1 – 2 Meter zu. Der nächste Wechsel erfolgte zu Hans-Georg Müller, der nach wenigen Metern an seinem Vorläufer vorbeizog, am Ende ca. 30m Vorsprung herausholte und an Joachim Hickisch übergab. Joachim kontrollierte das Feld und lief mit großem Vorsprung als Erster durchs Ziel. In 3:54,11Min. siegte die Zevener Staffel. Dies ist auch gleich ein neuer Landesrekord M50.
Mark Kölzow (M35) ging über 100m an den Start und wurde im Endlauf Siebter in 11,77 sec. Am Sonntag ging es auf die 200m Strecke. Im Vorlauf reichten 24,50 sec. für den Endlauf. Mit 24,14 sec. lief Mark Kölzow auf den 6. Platz.
(15.07.06)


Euskirchen: Doris Pfennig läuft auf das Podest
LGO-Athletin sichert sich überraschend Bronze über 800 m bei der Leichtathletik Senioren-DM.

Doris Pfennig, Leichtathletin der LGO Euskirchen / Erftstadt, hat sich bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften überraschend die Bronzemedaille über 800 Meter gesichert. Nach 2:24,33 Minuten überquerte die Läuferin im Rennen der Klasse W 40 als Dritte den Zielstrich und sicherte sich damit unverhofft einen Platz auf dem Siegerpodest. Aufgrund einer mehrwöchigen Fußverletzung im Vorfeld der Titelkämpfe, die eine Trainingspause mit sich brachte, konnte mit einer Medaille nicht unbedingt gerechnet werden. Dass die Form dennoch stimmte, bewies Pfennig dann auch über die halbe Distanz. 63,91 Sekunden reichten für einen guten vierten Platz über 400 Meter.
Ebenfalls Vierter wurde Olaf Pfennig (M 40). Im 5000 m-Rennen. Bei sommerlich heißen Temperaturen konnte er auch mit der Zeit von 16:49,41 Minuten zufrieden sein. Im stark besetzten Teilnehmerfeld des Dreisprungwettberbs der Klasse M 40 überzeugte Martin Baranzke mit einer Weite von 12,35 Metern, die ihm Rang fünf bescherte. Damit distanzierte er seinen Vereinskameraden Hubert Schröder um 30 Zentimeter, der am Ende Sechster wurde (12,05 Meter).
Schröder trat zudem im Weitsprung an, verpasste allerdings als Neunter des Vorkampfes (5,82 Meter) knapp das Finale der besten acht Athleten.
(aus KStA, 15.07.06)


Hemmoor: Pöpperl disqualifiziert

Großes Pech hatte der diesjährige Landes- und Norddeutsche Seniorenmeister Rainer Pöpperl vom Sportclub Hemmoor kürzlich bei den Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften in Erfurt. Im Endlauf über 400 Meter der Altersklasse M35 lief er klar als Zweiter über die Ziellinie, blieb aber wegen des Hebens der roten Fahne eines Bahnrichters medaillenlos.
Am Vorabend hatte der Hemmoorer Altersklassen-Sprinter als Sieger des zweiten Vorlaufs die beste Vorlaufzeit aller Teilnehmer vorgelegt (53,15 sek). Im Endlauf steigerte er sich als Zweiter hinter dem Sieger Bernd Lachmann (TSV Friedberg-Feuerbach, 50,74) auf die neue Bestzeit von 50,82 vor dem Dritten, Jochen Langenbach (CVJM Siegen, 51,05). Der Einspruch eines Bahnrichters - Rainer Pöpperl soll in der Zielkurve zweimal die innere Begrenzungslinie seiner Laufbahn knapp berührt (betreten) haben - führte dann aber nach dem Regelwerk des DLV zur nachträglichen Disqualifikation des Hemmoorer Leichtathleten.
(Quelle: NIEDERELBE ZEITUNG vom 14.07.2006)


Bremen: Leichtathleten holen drei Titel - Iana Bakoumenko siegt gleich zweimal

Dreimal ist Bremer Recht - nach diesem Motto schnitten die Leichtathleten aus der Hansestadt bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften in Erfurt ab. Zu drei deutschen Titeln gesellten sich noch jeweils zwei Silbermedaillen und zwei Bronzeplaketten.
Erfolgreichster Bremer Verein war dabei die LG Bremen-Nord. Sie stellte mit Silvia Janke im Stabhochsprung der W45 auch eine Deutsche Meisterin. Silvia Janke, gerade rechtzeitig von einem Muskelfaserriss genesen, machte es auf der windanfälligen Stabanlage äußerst spannend, übersprang die Höhen von 2,50 und 2,60 Meter erst im dritten Versuch und hielt sich somit im Wettbewerb. Die anschließenden 2,70 Meter im ersten Versuch entnervten dann jedoch die Konkurrenz, so dass der Weg zum Titel mit letztlich überquerten 2,80 Metern frei war. Zweifache Deutsche Meisterin darf sich Iana Bakoumenko vom Bremer LT/BTS Neustadt nennen.
Trotz einer achtstündigen Odyssee am Anreisetag und entsprechend wenig Schlaf zeigte sich die W30-Starterin auf den Punkt topfit und gewann sowohl im Weitsprung mit 5,48 Metern und im 100-Meter-Sprint in 12,44 Sekunden souverän den Titel. In zwei taktisch klug geführten Rennen holte sich Andreas Oberschilp (M35, LG Nord) jeweils Rang zwei: Zunächst über 5000 Meter in 15:24,02 Minuten und am Folgetag über 10 000 Meter in 32:57,44 Minuten. 1,75 Meter im Hochsprung der M35 und persönliche Bestleistung von 12,30 Metern im sechsten Versuch des Dreisprungs brachten dem LG Nordler Marc Gogol jeweils die Bronzemedaille ein.
Nicht ganz so erfolgreich wie sonst schnitt das große Team des TuS Huchting ab, in dem der verletzte Manfred Hiller über 400 und 200 Meter fehlte. Jeweils auf Rang fünf kamen Jens Arkenau mit 13,77 Metern im Kugelstoßen der M40 und Nicole Arkenau in 13,69 Sekunden über 80 Meter Hürden der W40 als beste Blau-Weiße ein.
(Quelle WESER KURIER vom 14.07.2006)


Lübeck: Silber und Bronze für Phönix-Masters

Bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften der Leichtathleten in Erfurt holte Stabhochspringer Dirk Feil (M 40) vom LBV Phönix mit 4,10 m Silber. Nach längerer Durststrecke setzte sich auch wieder seine Vereinskameradin Elene Gavrilova (W 40) erfolgreich in Szene und wurde mit 10,91 m im Dreisprung Zweite. Zudem sprang Bronze im Hochsprung (1,56 m) heraus. Ebenfalls Dritter wurde LBV-Athlet Olaf Schmidt-Stohn, der den Hammer in der M 45 auf 44,63 m schleuderte. (aus Kieler Nachrichten, 13.07.06)


Helmstedt: Ulrich holt Gold im Hammerwurf

Als einziger Leichtathlet aus dem Kreis nahm der für den SV Germania Helmstedt startende Bernhard Ulrich an den in Erfurt stattfindenden Deutschen Seniorenmeisterschaften teil. Ulrich startete in der Altersklasse M 45 und holte sich die Goldmedaille im Hammerwerfen. Der als Mitfavorit in den Wettbewerb startende Ulrich legte im dritten Versuch die spätere Siegesweite von 49,94 m vor. Bis zum letzten Versuch war die Hammerwurf-Konkurrenz völlig offen. Sein ärgster Rivale kam am Ende noch bis auf 46 cm heran. (BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG (Helmstedt) vom 13. 07.2006)


Peine: Ulla Hornbostel Sechste

Die Deutschen Seniorenmeisterschaften I (M/W30–M/W45) standen für Ulla Hornbostel (Arminia Vöhrum) unter keinem guten Stern. Nach einer Knöchelbandzerrung vor drei Wochen war der Trainingsrückstand für die erfolgreiche Vöhrumer Mittelstrecklerin doch größer als erwartet. Im äußerst spannenden 1500 m Finale der W45 wurde die Vorjahreszweite Hornbostel Sechste in 5:20,18 min. Es siegte mit deutlichem Vorsprung Marie Luise Heilig-Duventäster in 4:50,99 min. Resümierend meinte sie nach dem Rennen: "Die zwei Wochen Training haben mir doch sehr gefehlt." Sie habe jetzt noch zwei Wochen Zeit, um sich für die EM am 24.Juli vorzubereiten. (Quelle: BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG (Peine) vom 13.07.2006)


Kreis Haßberge: Die LG Haßberge übertraf in Erfurt alle Erwartungen

In Erfurt fanden die Deutschen Meisterschaften der Senioren I in der Leichtathletik statt. Mit über 1000 Teilnehmern der 30- bis 49-jährigen Sportler war die Veranstaltung stark besetzt. Darunter befanden sich sieben Leichtathleten der LG Haßberge. Überzeugend präsentierten sie sich in mehreren Disziplinen, und sie sicherten sich eine Gold-, zwei Silber sowie eine Bronzemedaille.
Bei den technischen Disziplinen holte sich als einziger Oskar Kuhn (TV Haßfurt) wie im vergangenen Jahr die Goldmedaille in der Klasse M 45 mit einer herausragenden Leistung von 1,80 Meter im Hochsprung. Auch für Angelika Götz (SV Rapid Ebelsbach) erfüllte sich der Medaillentraum. Sie sicherte sich im Dreisprung in der W 40 mit einer Weite von 10,23 Metern Bronze. Dieser Wettkampf war ein Test für die anstehenden Europameisterschaften der Senioren Ende Juli in Polen.

In den Mittel- und Langstreckendisziplinen starteten vier Läuferinnen. Während des gesamten Wettkampfes ließen sie sich durch das hohe Niveau der starken Konkurrentinnen nicht aus der Ruhe bringen. Hier zahlten sich die gezielte Aufbauarbeit von Fritz Zirnsak (SV Rapid Ebelsbach) und das weiterführende Training von Ralf Lang (SV Rapid Ebelsbach) sowie der enorme Trainingsfleiß der Athletinnen aus, um sich zur deutschen Spitze vorzuarbeiten. Birgit Pfränger (TV Zeil) holte sich, wie schon im FT kurz berichtet, gleich zwei Mal Silber über 800 Meter in 2:22,05 Minuten und über 1500 Meter in 4:54,83 Minuten in der W 40. Eine persönliche Bestzeit lief ihre Teamkollegin Gudrun Heinrich (TV Zeil) sowohl über 800 Meter in 2:29,58 Minuten (Platz 5) als auch über 1500 Meter in 5:08,32 Minuten (vierter Platz).
Weitere gute PlatzierungenIn der W 45 präsentierte sich Fritzi Becker (TV Zeil) gut und errang einen fünften Platz über die 800 Meter in 2:29,40 Minuten und über 1500 Meter den 4. Platz in 5:12,25 Minuten. Ebenfalls am Start war Ulrike Wild (TV Zeil) über die 5000-Meter-Strecke. Auch sie zeigte sich in guter Form und belegte in der W 30 den siebten Platz in 19:06,26 Minuten. Als einzige Sprinterin der LG Haßberge stellte sich Katrin Heurich (TV Haßfurt) der Konkurrenz. Sie lief die 100 Meter in 14,02 Sekunden und die 200 Meter in 28,87 Sekunden.
(Quelle. Fränkischer Tag, 13.07.06)


Pinneberg: Dirk Hamann holt DM-Gold

Bei den deutschen Senioren-Meisterschaften der Altersklassen 30 bis 45 in Erfurt hat Dirk Hamann das Speerwerfen der M 35 gewonnen. Der Starter von der LG Elmshorn siegte mit der Weite von 61,34 Metern. Im 100-Meter-Finale sprintete sein Teamgefährte Abdelaziz Boukaia auf Rang zwei. Für ihn wurden 11,56 Sekunden gestoppt. Oliver Rohwer von der LG Wedel-Pinneberg stand gleich zweimal auf dem Siegertreppchen. Im Diskuswerfen Im Diskuswerfen kam er mit der Weite von 42,41 Metern auf den zweiten Platz, "Bronze" gab es dagegen für ihn im Kugelstoßen. Her erzielter er genau 15 Meter.
Valerij Schütz beendete den Hammerwurf in der Altersklasse M 45 seinerseits auf dem zweiten Platz. Seine beste Weite in dem Wettkampf waren 49,48 Meter.
(Quelle: Hamburger Abendblatt, 12.07.06)


Heidmühle: Fieger erreichte die Endläufe

Bei den Deutschen Senioren-Meisterschaften der Leichtathleten in Erfurt war Birgitta Fieger (Altersklasse W40) für den Heidmühler FC über 100 und 200 Meter am Start. In beiden Disziplinen qualifizierte sie sich mit guten Zeiten in den Vorläufen für die Endläufe. Mit 13,38 Sekunden belegte sie im 100-Meter-Finale den achten Platz. Das Rennen über 200 Meter beendete sie nach 27,94 Sekunden als Siebte. (Quelle: WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 12.07.2006)


Bremen-Nord: In Erfurt fünf Medaillen geholt
Silvia Janke siegt bei Senioren-DM im Stabhochsprung der W 45

Eine Gold-, zwei Silber- und zwei Bronzemedaillen - das ist die starke Ausbeute der Nordbremer Leichtathleten
(LG Bremen-Nord) bei den deutschen Seniorenmeisterschaften in Erfurt. Silvia Janke kämpfte sich im Stabhochsprung der W 45 trotz plötzlich aufkommenden Windes und leichtem Sprühregen durch den Wettkampf zum Sieg. Die 2,70 Meter überwand sie im ersten Versuch und meisterte anschließend auch die 2,80 Meter. Endstation war erst bei der deutschen Rekordhöhe von 2,95 Meter mit zwei knappen Fehlversuchen. Der zweite Topathlet der LG Nord war Andreas Oberschilp mit zwei überraschenden Vize-Meisterschaften über die Langstrecken. Mit taktischem Geschick lief Andreas Oberschilp hinter dem Kasseler Jürgen Austin-Kerl über die 5000 Meter mit starken 15:24,02 Minuten und über die 10 000 Meter in 32:57,44 Minuten jeweils als Zweiter über die Ziellinie
.
Zweimal Bronze ersprang sich Marc Gogol in der M 35. Im Hochsprung konzentrierte er sich mit Erfolg auf seine ersten Versuche über 1,65, 1,70 und 1,75 Meter. Danach scheiterte er dreimal an den 1,80 Metern, doch die makellose Bilanz zuvor bescherte ihm Rang drei. Neben der anvisierten Hochsprungmedaille war die Dreisprungleistung von Marc Gogol dagegen fast sensationell. Mit seinem sechsten Versuch im letzten Durchgang sprang er nach zuvor 11,88 auf 12,30 Meter und somit vom fünften auf den dritten Platz nach vorne. Zum Vizetitel fehlten nur drei weitere Zentimeter. Urte Zinke blieb zwar ohne Medaille, enttäuschte aber keineswegs. Im Hammerwurf der W 40 zog sie mit einem Wurf auf 31,32 Meter als Achte immerhin in den Endkampf ein. Bei ihrem sechsten und technisch besten Versuch streifte der Hammer das Wurfnetz, und eine bessere Platzierung war nicht mehr möglich. Über die 200 Meter hatte Urte Zinke ebenfalls etwas Pech. Auf der Innenbahn verpatzte sie in ihrem Vorlauf den Start, sprintete dennoch persönliche Jahresbestzeit (30,02 Sekunden).
Nicht zufrieden mit seinem Meisterschaftsauftritt war Torsten Naue. Über die 10 000 Meter der M40 brach er auf den letzten Runden ein und verlor als Fünfter mit 34:23,34 Minuten die eingeplante Medaille.
(Quelle: DIE NORDDEUTSCHE (Weser Kurier), Matthias Thode vom 12.07.2006)


Bamberg: Mit Körperkunde zum deutschen Titel

In der thüringischen Hauptstadt Erfurt haben sich die Leichtathletik-Senioren (ab 30 Jahre) zu ihren deutschen Meisterschaften getroffen. Dabei gelang Dr. Birgit Löffler-Röder von der LG Bamberg ihr zweiter großer Fischzug in dieser Saison.
Nach dem dritten Rang im Mehrkampf im nordrhein-westfälischen Ahlen vor vier Wochen konnte sie diesmal ihre herausragenden Sprungqualitäten unter Beweis stellen. In der Altersklasse W 40 dominierte sie den Dreisprung und konnte in persönlicher Bestleistung von 11,14 m die starke Konkurrenz aus dem ganzen Bundesgebiet auf Distanz halten. Der Zeitplan wollte es, dass unmittelbar nach dem Dreisprung der Weitsprung ausgetragen werden musste.
Die Bambergerin konnte hier als Vierte mit 5,08 m nochmals beeindrucken, griff aber an einer Medaille vorbei. Gibt es ein Erfolgsgeheimnis der versierten Sportlerin? Dr. Birgit Löffler-Röder: „Vielleicht höre ich genauer auf meinen Körper, weil ich Ärztin bin.“
(Quelle: scm Fränkischer Tag, 12.07.2006)


Neuruppin: Edelmetall mitgebracht
Ralf Kausel holt Titel in Erfurt / Annette Koegst erlief Silber

Vier Athleten des LAC Ruppin traten die Reise nach Erfurt an, um den Verein bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften der Leichathletik im Steigerwaldstadion zu vertreten. Mit dabei auch Ralf Kausel, der erst in letzter Sekunde seine Teilnahme beim Speerwerfen erklärt hatte. Zum Glück, wie sich herausstellte: Nach einem ungültigen Versuch ließ er den Speer auf 56,05 Meter fliegen, was ihm den Meistertitel in der Altersklasse M 40 einbrachte. "Nicht ganz die Weite, die ich mit vorgenommen hatte", meinte Kausel, war aber dennoch zufrieden.
Eine weitere positive Überraschung gab es im Sprintbereich der W 40. Annette Koegst hatte ihr Training im letzten Jahr umgestellt und sich auf die 200- und 400-Meter-Strecken konzentriert. Im Endlauf über die längere Distanz kam sie als zweite in 62,37 Sekunden ins Ziel und jubelte über Silber. "Ich habe alles gegeben und bin sehr zufrieden", strahlte sie nach dem Rennen. Mit einem zweiten Platz bei den Deutschen Meisterschaften habe sie aber überhaupt nicht gerechnet. Komplettierten konnte sie ihren Erfolg mit einem vierten Rang über die 200 Meter. Mit 27,65 Sekunden hatte sie den Vorlauf bewältigt und konnte sich im Endlauf trotz Gegenwind noch um fünf Hunderstel verbessern.
Der Start von Gabriele Willecke über die 200 Meter in der gleichen Altersklasse war zwei Wochen vor den Meisterschaften noch sehr fraglich, schlug sie sich doch mit einem Infekt herum. Dementsprechend zurückhaltend wurden auch die Ziele gesetzt. Eine Zeit unter 31 Sekunden wünschte sie sich erst und erfüllte sich diesen Wunsch dann auch in 30,67 Sekunden, was Rang sieben brachte.
Unter schwierigen Bedingungen mussten die Speerwerferinnen der W 40, darunter Elke Lucke, ihren Wettkampf absolvieren. Bei sich ständig drehenden Winden landete sie im ersten Versuch bei 32,58 Metern und konnte sich dann nicht weiter verbessern. Rang fünf und eine Urkunde waren der Lohn ihrer Bemühungen.
(Quelle:haa in Märkische Allgemeine, 12.07.06)


Zeven: Mit Landesrekord neuer Deutscher Meister
Zevener Senioren brillieren in Erfurt über die 4x400-Meter

Die thüringische Landeshauptstadt erweist sich langsam als Glückspflaster für die Zevener Leichtathleten. Nach einem dritten Platz im Frühjahr 2002 (gleichzeitig deutscher Rekord über 4x200-Meter der M45) und dem Gewinn von zwei Gold- und zwei Silbermedaillen bei den diesjährigen Hallenmeisterschaften sicherten sich Helmut Meier, Jürgen Umann, Hans-Georg Müller und Joachim Hickisch mit einer phantastischen Endzeit nun auch den deutschen Meistertitel über die 4x400-Meter der Altersklasse M50/55 bei den Bahnmeisterschaften.
In der Altersklasse M35 ging zunächst der 37-jährige Mark Kölzow über die 100 und die 200 Meter an den Start. Trotz jeweiliger Saisonbestleistungen schnitt er in den Finalläufen nicht ganz so erfolgreich wie im Vorjahr ab. 11,77 sec. bei ganz engem Zieleinlauf bedeuteten Rang sieben über die 100 Meter und 24,14 sec. Rang sechs über die 200 Meter.
Mit der Bürde des Favoriten ging das Zevener Staffelquartett Meier, Umann, Müller und Hickisch über die 4x400-Meter an den Start - im vergangenen Jahr hatten sie sich mit ihren Einzelleistungen über die Viertelmeile ganz vorn in der deutschen Bestenliste platziert. Aber auch in anderen Teilen der Republik gibt es starke Seniorenläufer - sieben Teams traten schließlich zum Endlauf der Staffeln der M50/55 an. Nach dem mit Spannung erwarteten Startschuss zeigte zunächst Helmut Meier ein glänzendes taktisches Rennen. Auf der Zielgeraden löste er sich von allen Konkurrenten und übergab als Erster den Staffelstab an Jürgen Umann, gefolgt von Läufern aus Zirndorf (Franken) und Baunatal (Hessen). Auch Jürgen Umann powerte sich in seinem Rennen völlig aus, musste allerdings 80 Meter vor dem Ziel den Baunataler Schaub passieren lassen. Nun kam der große Auftritt von Hans-Georg Müller. Bereits nach sechzig Metern übernahm dieser wieder die Spitze. Obwohl fast alle Zuschauer einen Einbruch befürchteten, hielt der Gifhorner konstant sein Tempo und übergab mit rund 30 Metern Vorsprung auf Schlussläufer Joachim Hickisch. Und auch der Rotenburger erstickte alle Hoffnungen der Baunataler im Keim, vielleicht doch noch einmal das Rennen offen halten zu können. Mit leicht vergrößertem Abstand lief Hickisch als Erster über die Ziellinie. Mit sechseinhalb bzw. 11 Sekunden Rückstand dann die Teams aus Baunatal und Zirndorf. Fast ungläubig starrte das erschöpfte Quartett auf die Endzeit. Mit nie erhofften 3:54,11 Minuten verbesserte es deutlich den 11 Jahre alten Landesrekord der LG Weserbergland. Und auch im Vergleich zur Aktivenklasse kann sich diese Leistung sehen lassen.
In der aktuellen niedersächsischen Landesliste rangiert das Team mit einem Durchschnittsalter von 52 Jahren auf Rang fünf! Nach dem Gewinn von nunmehr vier deutschen Meisterschaften in diesem Jahr hoffen die Zevener auch auf ein gutes Abschneiden bei den deutschen Seniorenmeisterschaften II in Aachen. Hier werden die Titelkämpfe in den Einzeldisziplinen ab den Altersklassen M/W50 ausgetragen, dazu die 4x100-Meter Staffeln. “Insgeheim rechne ich auch in diesem Wettbewerb mit einer Medaille, sollten wir weiterhin so gut harmonieren, können wir uns mit jedem Gegner messen”, so Helmut Meier, bisheriger dreifacher Deutscher Meister
(Presseinformation vom 11. 07. 2006 von Joachim Hickisch).


Rotenburg (Wümme): Gold nicht nur für die Staffel

Obwohl die Saison noch nicht zuende ist, ist schon jetzt sicher: Der Kreisleichtathletikverband steht vor einem seiner erfolgreichsten Jahre. Bei den Deutschen Meisterschaften in Erfurt gewann die Viermal-400-Meter-Staffel der LAV Zeven Gold in der Klasse M50/55, bei den Landesmeisterschaften Blockwettkämpfe der Schüler gab es zwei weitere Landestitel.Bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften I in Erfurt erreichte der Sottrumer Mark Kölzow (LAV Zeven) sowohl über die 100 Meter als auch über die 200 Meter das Finale der M35. Mit persönlicher Jahresbestleistung lief er dabei auf die Plätze sechs und sieben. Im Finale über die Viermal-400-Meter der M50/55 sorgte die Seniorenstaffel der LAV Zeven für ein absolutes Highlight. In einer Zeit von 3:54,11 Minuten, gleichzeitig neuer Landesrekord und aktueller Platz fünf in der Landesliste der Männer deklassierten sie ihre sechs Konkurrenten. Am Start waren Helmut Meier (Heeslingen), Jürgen Umann (Sittensen), Dr. Hans-Georg Müller (Gifhorn) und Joachim Hickisch (Rotenburg).... (aus ROTENBURGER RUNDSCHAU vom 11. 07.2006)


Oyten-Verden: Hammerwerfer Suhling holt DM-Bronze

Mit seit mehr als zehn Jahren nicht mehr erreichten 48,04 Metern erkämpfte sich Hammerwerfer Sven Suhling (Oyten) in Erfurt bei der deutschen Seniorenmeisterschaft I (30 bis 49 Jahre) die Bronzemedaille. Im Wettkampf der M 40 gelang die neue Bestleistung nach zwei 47 m-Würfen im dritten Durchgang, dem zwei ungültige und eine 46 m-Weite folgten.
Im Dreisprung blieb Klaus-Dieter Nolte (ebenfalls M 40) mit zweimal 11,12 Metern nur wenige Zentimeter unter seiner Jahresbestleistung, das war Platz zehn. Da der Zeitplan den Speerwurf fast gleichzeitig mit dem Dreisprung vorsah, trat er beim Speerwurf in der M 35 an. Mit 46,34 m kam er auf Rang 13. Silke Meier (Verden/W 35) musste sich beim Stabhochsprung mit 2,35 m begnügen (Platz fünf). Mit dem Hammer blieb sie mit 26,25 m knapp hinter ihrer Jahresbestweite (Platz sieben).
(Quelle: ACHIMER KURIER / VERDENER NACHRICHTEN 11.07.2006)


Niedersachsen: Erfurt: und noch 4 Titel

Mit vier weiteren Meisterschaften schlossen Niedersachsens Senioren-Athleten die deutschen Titelkämpfe der Senioren I in Erfurt ab. Zu seinen beiden ersten Goldmedaillen holte sich in der M 45 Heiko Tute (Osnabrücker TB) über die 400 Meter Hürden bereits seinen dritten Titel in 58,78 Sekunden. Sein Klubkamerad Sascha Gerlee verteidigte in der Altersklasse M 30 seine im vergangenen Jahr eroberten Titel 400 Meter in 50,52 Sekunden und die 400 Meter Hürden mit 56,07 Sekunden. In der M 45 siegte Bernhard Ulrich (Germania Helmstedt) im Hammerwerfen mit 49,94 Meter.
Weitere Medaillenränge: Männer: M 35: 400 m Hürden: 3. Dietmar Weber (LG Göttingen) , Speer: 2. Matthias Strauß (Osnabrücker TB) 60,18 m, M 40: Hoch: 2. Andreas Wellmann (MTV Holzminden) 1.87 m, Drei: 2. Christoph Müller (Osnabrücker TB) 12,71 m, 3. Volker Denecke (LG Osnabrück) 12.45 m, Hammer: 3. Sven Sühling (LG Kreis Verden) 48.04 m. Frauen: W 45: 200 m: 2. Brigitte Heidrich (TSV Stelle).
(Quelle: www.NLV-la.de, 11.07.06)


Höchstadt: Anke Noak fehlt die Kraft

Die W40-Läuferin des TSV Höchstadt blieb bei den deutschen Meisterschaften der Senioren diesmal ohne Medaille. Anke Noack (W40) startete als deutsche Vizemeisterin über 400 m Hürden aus dem Vorjahr in Erfurt bei den deutschen Seniorenmeisterschaften mit dem gleichen Wettkampfprogramm wie vor einem Jahr. Ihre Vorbereitung war allerdings nicht optimal verlaufen: Eine Verletzung an der Wade behinderte sie bereits vor fünf Wochen bei den deutschen Mehrkampfmeisterschaften, wo sie Platz 6 belegt hatte. Auch eine Woche später in Hösbach bei den bayerischen Einzelmeisterschaften war sie trotz ihres Titels über 400 m noch nicht richtig fit. So musste ihr Trainer Markus Mönius bis kurz vor Erfurt mit harten Trainingseinheiten das Stehvermögen aufbauen, was eine zu kurze Regeneration mit sich brachte.
Am ersten Tag sollte ihr eigentlich ein guter Einstand über 80 m Hürden gelingen, im Training lief alles perfekt, doch im Wettkampf fiel sie in ihr altes „Drippelmuster“ zurück und musste sich in 14,52 Sek. mit Platz 6 begnügen. Über die 800 m kam sie zwar nahe an ihre Bestleistung heran, aber beim engen Zieleinlauf war dann in 2:32,91 Min. nicht mehr möglich als Platz 7. Mit einem Tag Pause konzentrierte sie sich dann voll auf die 400 m Hürden, doch zum Ende fehlte ihr die Kraft, das hohe Anfangstempo zu halten. In 71,80 Sek. belegte sie den undankbaren vierten Platz, zeigte aber mit ihrem breiten Spektrum erneut, dass sie zur deutschen Spitze bei den Senioren gehört.
Bei den bayerischen Meisterschaften im Blockmehrkampf in Alzenau war Florian Toifl (M14) einziger Starter des TSV Höchstadt. Fast eigenständig absolvierte er einen konstant guten Mehrkampf mit zwei persönlichen Bestleistungen im Weitsprung (4,77 m) und Speerwurf (31,87 m). Wertvolle Punkte verschenkte er jedoch in seiner besten Disziplin, dem Hochsprung, wo er mit 1,52 m ausschied. Mit insgesamt 2397 Punkten erreichte er den 14. Platz in Bayern...
(Quelle mam in Fränkischer Tag, 11.07.06)


Südharz: Südharzer Paukenschläge

Mit optimaler Erfolgsausbeute nutzte ein Südharzer Quintett bei den deutschen Leichtathletik-Meisterschaften der Senioren im Erfurter Steigerwaldstadion seinen Heimvorteil.Gegen stärkste Konkurrenz aus allen Bundesländern eroberten die Asse von 30 bis 49 Jahre aus dem Landkreis Nordhausen zwei Meistertitel, je einmal Silber und Bronze sowie weitere sieben Platzierungen unter den Top Ten. Für die Paukenschläge sorgten André Hoidn (Nordhäuser SV) und Thomas Biedermann (Harzer SG). In der jüngsten Seniorenklasse wurde der 33-jährige Hoidn deutscher Meister im Diskuswerfen (44,78 m) und Vizemeister im Hammerwerfen (44,20 m). In beiden Wurfentscheidungen schlüpfte der favorisierte Bleicheröder zunächst in die Warteschleife. Im Vorkampf segelte die Zwei-Kilo-Scheibe nur einmal über die 40-Meter-Marke. Dies reichte für den Einzug in das Finale der besten Acht. Im fünften Durchgang übernahm Hoidn mit konzentrierter Leistung die Spitzenposition, die von der Konkurrenz dann nicht mehr übertroffen werden konnte. Im Hammerwerfen musste der 33-Jährige im ausgeglichenen Finalfeld um einen Podestplatz lange zittern. Nach drei ungültigen Versuchen schwang sich Hoidn erst mit dem sechsten und damit letzten Wurf aufs begehrte Silbertreppchen.
Für einen weiteren Paukenschlag sorgte Thomas Biedermann mit dem Sieg im Finale des 800-Meter-Laufes. Gleich in der Startphase übernahm der 39-Jährige mit schnellem Antritt die Spitze. Das phänomenale Tempo schockte die Konkurrenz. Mit deutlichem Vorsprung bog er in die Schlussrunde ein. Souverän brachte Biedermann das Rennen mit über drei Sekunden Vorsprung nach Hause und wurde nach sieben Bronzerängen in den zurückliegenden Jahren erstmals deutscher Meister. Sein Bronze-Abo bestätigte Biedermann über 400 Meter. Mit drittbester Vorlaufzeit (51,66 s) hatte er sich fürs Finale qualifiziert. Dort legte er im Tempo weiter zu (51,61) und freute sich über Bronze. Gold und Silber mit Zeiten um 50 Sekunden liegen für den Nordhäuser außerhalb seiner Möglichkeiten.
Tempohärte bewies der Südharzer auch am dritten Meisterschaftstag. Im 200-Meter- Vorlauf qualifizierte er sich auf ungeliebter Innenbahn (24,07 s) für den Endlauf. 30 Minuten später fehlte beim vierten Platz im Finale (23,85 s) eine Zehntelsekunde für Bronze.
Auf Tuchfühlung zum begehrten Treppchen kämpften auch Martin Räcke (LV Altstadt) im Stabhochsprung (3,30 m) und Jörg Ziegler (HSG) über 200 Meter (25,19 s) mit vierten Rängen. Räcke hatte die Anfangshöhen (3,10 und 3,30 m) locker gemeistert. Eine Muskelzerrung stoppte weitere Höhenflüge. Der 49-jährige Ziegler markierte im 400-Meter-Lauf zwei neue Saisonbestzeiten, Mit 56,85 Sekunden kämpfte sich der Altmeister in das Finale. Dort begann er im schnellem Tempo, wurde auf der Zielgeraden überspurtet und eroberte mit neuer Bestmarke (56,65) den fünften Rang. Im 100-Meter-Lauf (12,85 s) verpasste Ziegler das Finale und wurde Zehnter.
Manuela Schwerdt (HSG) qualifizierte sich mit Saisonbestzeit über 100 Meter (13,66 s) für den Endlauf. Im Finale (13,60) platzierte sie sich auf Rang acht. Über die doppelte Distanz verpasste sie den Endlauf (27,93 s) um die Winzigkeit von drei Hundertstelsekunden und wurde Neunte.
(Quelle: Thüringer Allgemeine, 11.07.2006)


Bad Oldesloe: Martina Seidel holt zweimal Gold

Martina Seidel war mal wieder nicht zu stoppen. Diesmal lief die Leichtathletin vom VfL Oldesloe bei den deutschen Seniorenmeisterschaften in Erfurt allen davon, holte sich in der Altersklasse W 40 zweimal Gold.
Knapp eine Sekunde betrug ihr Vorsprung im 400-Meter-Lauf: Bei 61,40 Sekunden blieb die Uhr für Seidel stehen, die zweitplazierte Annette Koegst (LAC Ruppin) kam nach 62,37 Sekunden an. Noch deutlicher dominierte Seidel ihr zweites Rennen über die Stadionrunde, diesmal im Hürdenlauf. Der 44jährigen waren die Gegnerinnen nicht annähernd gewachsen, zu stark war Seidel, die nur 66,07 Sekunden benötigte - drei Sekunden weniger als ihre erste Verfolgerin Ines Horschig (Altenburger Land).

Seidels Klubkameradin Angela Paetz (W 45) blieb über 200 Meter als Fünfte ohne Medaillenchance, im 400-Meter-Rennen schnupperte sie als Dritte des ersten Zeitlaufs schon an Bronze. Doch Rosemarie Bär vom TV Eichstetten, die Siegerin des zweiten Laufs, war um die Winzigkeit von zwei Hundertstelsekunden schneller und schnappte Paetz die Medaille noch vor der Nase weg.
Beste Plazierung von Ulrike Gille (Ahrensburger TSV) war in der Altersklasse W 40 Rang fünf im Hammerwurf mit 34,03 Metern. Im Diskuswurf erreichte die Stormarnerin 33,40 Meter und wurde Siebte.
Der zweite Teil der Senioren-DM (ab Altersklasse M/W 50) ist für den 4. bis 6. August in Aachen geplant
(Quelle: söb Hamburger Abendblatt, 11.07. 2006)


Harburg: Wiebke Baseda holt deutschen Meistertitel im Hürdenlauf

Das nächste Ziel von Wiebke Baseda sind die Senioren-Europameisterschaften vom 19. bis 30. Juli im polnischen Posen. Die Mehrkämpferin des SV Grün-Weiss Harburg reist mit einiger Euphorie zur EM und wird dort neben dem Siebenkampf in der Altersklasse W45 auch über 400 Meter Hürden und im Speerwurf antreten. "Sie ist in der Form ihres Lebens", sagt Trainer Ekhard Küster und freut sich vor allem über den deutschen Meistertitel, den Wiebke Baseda bei den nationalen Seniorenmeisterschaften im Erfurter Steigerwaldstadion über 400 Meter Hürden gewann. In der Zeit von 70,30 Sekunden erzielte die Harburgerin eine persönliche Bestleistung und hatte einen deutlichen Vorsprung im Ziel. "Sie hat sich gegenüber des Vorjahres um über zwei Sekunden verbessert", sagte Küster und lobte den Trainingsehrgeiz. Wiebke Baseda wurde in Erfurt zudem Vizemeisterin über 80 Meter Hürden in 13,37 Sekunden und warf den Speer mit 32,07 Meter auf Platz vier.
In Posen dabei ist auch Brigitte Heidrich vom TSV Stelle. Sie nutzte die deutsche Meisterschaft in Erfurt als Generalprobe für die EM und zeigte sich mit zwei Vizemeisterschaften über 200 und 400 Meter zufrieden. Für die halbe Stadionrunde blieben die Stoppuhren bei 27,82 Sekunden stehen, über 400 Meter lief Brigitte Heidrich in 61,81 Sekunden als Zweite über die Ziellinie.
Auch der hauptamtliche Trainer Jürgen Schwerin (Altersklasse M30) vom Buxtehuder SV war in Erfurt am Start. Er gewann im Dreisprung mit 12,97 Meter eine Silbermedaille. (Quelle: ka, Hamburger Abendblatt 11. 07.2006)


Flörsheim: Vera Martens sichert Titel

Flörsheimerin wird bei den deutschen Seniorenmeisterschaften ihrer Favoritenrolle gerecht – Rüsselsheimerin Barbara Schlosser und BEC-Quartett Sechste leer In Erfurt ermittelten am vergangenen Wochenende die Leichtathletik-Senioren der Altersklassen M/W 30 bis M/W 45 ihre nationalen Titelträger. Integriert waren in die Wettbewerbe im Steigerwaldstadion zudem die Staffelwettbewerbe der Senioren M 50 und M 60.
Ihrer Favoritenrolle wurde in der thüringischen Landeshauptstadt Vera Martens gerecht. Die Flörsheimerin, die im Trikot des TV Waldstraße Wiesbaden startet, sicherte sich über 5000 Meter der Seniorinnen W 35 den deutschen Meistertitel. Martens ließ dabei der Konkurrenz nicht den Hauch einer Chance. Nach 18:01,41 Minuten überquerte sie die Ziellinie mit mehr als einer Minute Vorsprung auf Tanja Janßen (SuS Schalke/ 19:05,52), die sich die Silberme-daille vor Sandra Jucken (TuS Köln/19:37,38) sicherte.

Vera Martens gelang nun, nachdem sie sich bei den letztjährigen Titelkämpfen in 17:57,21 Minuten mit Bronze zufrieden geben musste, der Sprung nach ganz vorne. Und auch in der hessischen Bestenliste der Frauen taucht die Seniorin mit ihrer Zeit aus Erfurt nun weit vorne auf. Jeweils den Endkampf der besten Acht erreichte derweil auch Barbara Schlosser (Wiesbadener LV). Die Rüsselsheimerin wurde im Kugelstoßen der Altersklasse W 45 Achte. Im Diskuswurf belegte sie Rang sechs.
Ebenfalls Platz sechs gab es für das 4 x 400 Meter-Quartett der LG Biebesheim-Eschollbrücken-Crumstadt in der M 50. Wolfgang Mann, Heinz Wondra, Bernd Bozzelli und Walter Busenbender legten die vier Stadionrunden in 4:17,10 Minuten zurück.
Senioren:
M 50: 4 x 400 m: 1. LAV Zeven 3:54,11 Minuten; 2. LG Baunatal/Fuldabrück 4:00,65; 3. TSV Zirndorf 4:05,25; ... 6. LG Biebesheim-Eschollbrücken-Crumstadt (Wolfgang Mann, Heinz Wondra, Bernd Bozzelli, Walter Busenbender) 4:17,10.
Seniorinnen:
W 35: 5000 m: 1. Vera Martens (Flörsheim/TV Waldstraße Wiesbaden) 18:01,41 Minuten; 2. Tanja Janßen (SuS Schalke) 19:05,52; 3. Sandra Jucken (TuS Köln) 19:37,38. W 45: Kugelstoßen (4 kg): 1. Ulrike Engelhardt (ASV Erfurt) 11,30 m; 2. Carola Petersen (LG Lüneburg Stadt-Land) 11,13; 3. Hilde Weidel (TSV Kirchhain) 10,42; 8. Barbara Schlosser (Rüsselsheim/Wiesbadener LV) 9,98. Diskuswurf (1 kg): 1. Ulrike Engelhardt 39,11 m; 2. Claudia Pahl (Pulheimer Sportclub) 34,47; 3. Sabine Meyer (SG Weißig) 33,23; 6. Barbara Schlosser 27,00. (Quelle: ras, echo-online, 11.07.06)


Aachener Waldstadion fit für die DM Senioren II

Kräftig investiert hat die Stadt Aachen in das Aachener Waldstadion aus Anlass der Ausrichtung der Deutschen Senioren-Meisterschaften II in der alten Kaiserstadt vom 4. bis 6. August. Alle Sprintbahnen sowie die Innenbahn der Stadionrunde wurden erneuert, alle Markierungen neu aufgebracht. Die Arbeiten, die drei Wochen in Anspruch nahmen, werden dank der guten Witterung der letzten Wochen bereits am 11. Juli abgeschlossen sein. Zudem wurde eine neue Stabhochsprunganlage beschafft.
Das Waldstadion erstrahlt im frischen Glanz, wie übrigens die ganze Stadt, die sich für die zwei Wochen später beginnenden Weltreiterspiele herausgeputzt hat. Mit einem Weinfest in der Innenstadt sowie dem Radrennen "Rund um Dom und Rathaus" am Samstagabend wird den Teilnehmerinnen und Teilnehmern in Aachen am DM-Wochenende auch abseits der sportlichen Wettkämpfe, deren Schirmherrschaft der Aachener Oberbürgermeister Dr. Jürgen Linden übernommen hat, einiges geboten. (Quelle Michael Böhnke auf www.leichtathletik.de 10.07.06)


Zweimal Silber für die Rittes

Weiteres Edelmetall fügte das Stabhochsprung-Ehepaar Ute und Wolfgang Ritte jetzt seiner reichhaltigen Sammlung bei: Die für LAV Bayer Uerdingen/Dormagen startenden Moerser errangen bei den deutschen Leichtathletik-Seniorenmeisterschaften I in Erfurt jeweils die Silbermedaille, ehe sie sich in den Urlaub an der Ostsee verabschiedeten.
Die 54-jährige Ute Ritte ließ in der Klasse W 45 bis auf Silke Janke (46) alle Konkurrentinnen hinter sich und freute sich mit gemeisterten 2,60 Metern über Rang zwei. Ehemann Wolfgang (53) lieferte sich einen packenden Zweikampf mit M-45-Hallenweltmeister Alfred Achtelik aus Rhede und stand am Ende mit 4,30 Meter ebenfalls auf Treppchenplatz zwei. (Quelle mapi, WAZ, 11.09.06)


Leverkusen: Leverkusener Polizist ist Vizemeister

Erneut konnte der Leverkusener Kriminalhauptkommissar Dirk Dellhofen (*1964) einen sportlichen Erfolg feiern.
Bei der am Freitag (07.07.06) in Erfurt ausgetragenen Deutschen Seniorenmeisterschaften in der Leichtathletik erreichte er mit 6.33 m im Weitsprung den zweiten Platz (in der M40) und damit den Sprung auf's Siegertreppchen. Für Dellhofen, der für den TSV Bayer 04 Leverkusen startet, bedeutet das bereits die dritte Medaille bei den Meisterschaften der Senioren in den vergangenen Jahren. (Quelle: Polizei Leverkusen, Pressestelle 10.07.06)


Sythen: Bärbel Leipholz wirft Hammer zum DM-Titel
44,24 Meter reichen der 30-jährigen Sythenerin zur Goldmedaille im Erfurter Steigerwald-Stadion

Die thüringische Hautpstadt Erfurt ist für Bärbel Leipholz ein gutes Pflaster. Insbesondere das dortige Steigerwald-Stadion, an die die Erinnerungen noch ganz frisch waren. Erst im Februar gewann die 30-Jährige dort die Deutschen Winterwurf-Meisterschaften der Senioren. Am vergangenen Samstag holte sie sich den nationalen Hammerwurf-Titel in der Altersklasse W30.
Die Konkurrenz im Steigwerwald-Stadion war am vergangenen Freitag nicht groß - weder, was die Quantität, noch was die Qualität betraf. In Abwesenheit der großen Favoritin Simone Mathes von LAZ Puma Troisdorf/Sieburg war der Weg eigentlich vom ersten Durchgang an frei für die Sythenerin. Alle vier gültigen ihrer ingesamt sechs Versuche hätten für die Konkurrentinnen Annette Engelhardt (TuSpo Borken) und Karen Kienberger (LG Region Landshut) locker gereicht. Selbst die beiden, die so eben die Vierzig-Meter-Marke übertrafen (40,88 Meter und 40,98 Meter). Dabei wollte es Bärbel Leipholz aber dann doch nicht bewenden lassen. Im vierten Versuch landete das vier Kilogram schwere Wurfgerät immerhin bei 44,24 Metern, womit sie Annette Engelhardt (36,63 m) mehr als sieben Meter hinter sich ließ. Auf Platz drei folgte Karen Kienberger (35,06 Meter).
"Wenn Simone Mathes, die mit über dreiundsechzig Metern gemeldet war, angetreten wäre, hätte sie auch gewonnen. So habe ich es halt geschafft", sagte Bärbel Leipholz. Ganz zufrieden war die 30-Jährige trotz der Goldmedaille im Gepäck aber nicht. "So um die zwei Meter hätte ich schon gerne weiter geworfen."
Für Bärbel Leipholz, die studierte Architektin, war es der dritte Titel einer deutschen Meisterin. Im Jahre 2000, bei den Deutschen Amateurmeisterschaften in Lübeck, gewann sie bereits Gold im Hammerwerfen. Ihre Vereinskameradin Heike Gerding, mit der sie im Auto nach Thüringen fuhr, sicherte sich im Steigerwald-Stadion im Hochsprung der W30 mit 1,50 Metern die Silbermedaille. (Quelle: dima in WAZ, 10.07.06)


Altena: Edelmetall für Heidi Krischer
TSV-Hammerwerferin holt "Bronze". Maximowitz verletzt

Mit einer Bronzemedaille ist die Altenaer W 35-Hammerwerferin Heidi Krischer am Wochenende von den Deutschen Senioren-Meisterschaften aus Erfurt heimgekehrt. Nicht ganz so gut lief es für Dirk Maximowitz von der LG Halver-Schalksmühle, der sich im Weitsprung verletzte und aufgeben musste.
Im fünften Versuch hatte Heidi Krischer am Freitag in Erfurt ihre Tagesbestweite von 35,32 Metern erzielt. Die hinter der Athletin des TSV Altena platzierte Berit Deck (TGS Hausen) brachte es im finalen sechsten Versuch nur noch auf 34,26 Meter, "Bronze" war Krischer nicht mehr zu nehmen. Unangefochtene Siegerin wurde erwartungsgemäß Betina Gabler (LG München/52,05 Meter) vor Anke Kalbaß (LG Neiße/36,57 Meter). Antje Sahrmann vom TV Wiblingwerde landete im selben Wettkampf mit 27,50 Meter auf Platz sechs.
Pech hatte dagegen Dirk Maximowitz. Der Sportwart der LG Halver-Schalksmühle hatte in Erfurt ursprünglich in drei Disziplinen starten wollen. Die 110 Meter Hürden zum Auftakt - 17,32 Sekunden bedeuteten Platz vier in der Altersklasse M 40 - verliefen im zuvor abgesteckten Rahmen, ehe es Maximowitz im Weitsprung "erwischte". Direkt beim ersten Versuch verletzte sich der Halveraner am rechten Oberschenkel. "Wahrscheinlich leicht gezerrt", vermutete Maximowitz, der den Wettkampf daraufhin abbrach und auch auf die 400 Meter Hürden am Sonntag verzichten musste. Vor allem mit Blick auf die Hürdenstrecke eine ärgerliche Verletzung, hätte Maximowitz hier doch höchstwahrscheinlich einen Medaillenerfolg landen können. Doch mit Blick auf die bevorstehende Senioren-Europameisterschaft im polnischen Posen wollte der Halveraner kein Risiko eingehen.
Auf der Rückfahrt von Erfurt legte Heidi Krischer dann noch Station in Dietzhölztal ein, wo der erste Wettkampf der Dreier-Serie "Goldener Hammer" ausgetragen wurde. Am Ende standen gute 34,07 Meter für die Burgstädterin zu Buche. Peter Seddon und Hans Röcken - beide Altersklasse M 65 und am 21. Juli bei der Senioren-EM in Posen am Start - komplettierten das gute Abschneiden heimischer Athleten mit 40,77 Metern (Seddon) bzw. 50,32 Metern (Röcken). (Quelle: Märkischer Zeitungsverlag 10.07.06)·


Niedersächsische Senioren im Medaillentaumel

In Kompanie-Stärke sind Niedersachsens Senioren bei den deutschen Titelkämpfen in Erfurt an den Start gegangen. Der Einsatz hat sich gelohnt, denn die ersten beiden Meisterschaftstage brachten zehn Titel und dazu eine Reihe von ausgezeichneten Platzierungen. Dabei gab es viele Titel-Verteidigungen. In der Klasse W 40 gewann im Weitsprung Krimhild Mann (GW Bad Gandersheim) die Meisterschaft im Weitsprung mit 5.56 Meter, ein Jahr zuvor hatte sie noch in der jüngeren Altersgruppe W 35 gesiegt. Zum Weitsprung kam ein dritter Rang über 100 Meter in 12,71 Sekunden.
In die Reihe der Titelsammler hatte sich auch der Osnabrücker TB eingereiht. Da gewann Heiko Tute die 400 Meter in 52,36 Sekunden in der M 45, mit seinen jüngeren Sportskameraden Nolte, Lescow und Bisewski wiederholte der OTB auch den Vorjahreserfolg in der viermal 100 Meter Staffel mit 45,32 Sekunden. In der Altersklasse M 50 siegte die LAV Zeven mit Meier, Umann, Müller und Hickisch in der viermal 400 Meter Staffel in 3:54,11 Minuten.
Eine erfolgreiche Titelverteidigung gelang auch Dr. Christina Ziemann (MTV Holzminden) in der W 35 im Stabhochsprung mit einer Höhe von 3,25 Meter. Doppelsiegerin wurde Dagmar Imme (LG Osnabrück) im Speerwerfen in der W 35 mit 41,81 Meter sowie im Dreisprung mit 11.04 Meter. Weitere Meisterschaften gingen an Angelika Anton (MTV Soltau) in der W 40 mit dem Speer mit 43,13 Meter sowie an Frauke Lindemann (TSV Burgdorf) im Hochsprung in der W 40 mit 1,65 Meter. Sie hatte diese Disziplin auch schon im Vorjahr gewonnen.
Weitere Medaillenränge: M 40: 110m Hürden: 3. Christoph Müller (Osnabrücker TB) 16.85 sek, Stabhoch: 3. Ebbo Borm (VfL Wolfsburg) 3,60 m, M 45: 110 m Hürden: 3. Ingo Heinze (SV Nienhagen), Speer: 2. Bernd Logemann (LG Ganderkesee) 52,14 m,
W 35: 400 m: Doria Freitag (LG Lüneburg) 60.95 sek, Dreisprung: 2. Gabi Bauernfeind (TSV Burgdorf) 10,31 m, 3. Kirsten Repking (LG Osnabrück) 10,27 m, W 40: Hammer: 2. Angelika Anton (MTV Soltau) 35,79 m, W 45: Kugel: 2. Carola Petersen (LG Lüneburg) 11,13 m. (Quelle: NLV, cb 09.07.06)


M35: German Hehn Doppelmeister bei Seniorenmeisterschaften
Domspitzmilch-Mittelstreckler gewinnt 800 m und 1500 m

In punkto Taktik macht dem Altmeister German Hehn (*1969 LG Domspitzmilch Regensburg) so schnell keiner was vor. Bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften in Erfurt war er wieder einmal auf der Zielgerade am schnellsten. Mit 1:56,44 für die 800 m der M35 lag der Domspitzmilch-Mittelstreckler am Ende knapp, aber dennoch sicher vor Dauerkonkurrent Maximillian Freund (*1967, TV Waldstraße Wiesbaden, 1:56,56). Am Sonntag dann das gleiche Bild über die 1500 m. Wieder entpuppte sich Maximilian Freund als stärkster Konkurrent. Doch auch diesmal behielt der Regensburger kühlen Kopf und brachte Titel Nummer zwei in 4:05,57min vor Freund in 4:06,06min sicher nach Hause. (Quelle: LG Domspitzmilch Regensburg, 08.07.06, 09.07.06)


Sprunggewaltig: Die W45-Auftritte der "alten Damen" Ute Ritte und Carmen Karg

Was Ute Ritte (*1951, LAV Bayer Uerdingen /Dormagen) letztlich nicht gelang, das schaffte Dr. Carmen Karg (*1954, LV Olympia Kirchberg). Drei Wochen nach ihrem neuen deutschen W50-Hochsprungrekord unterstrich die frühere Weltmeisterin und Weltrekordlerin ihre besondere Klasse. Sie hatte in die traditionell anspruchsvolle W45-Altersklasse "heruntergemeldet", um überhaupt in Erfurt starten zu können. Am Ende siegte sie unangefochten mit übersprungenen 1,54m.
Auch Ute Ritte hatte aus der W50 herunter gemeldet. Sie belegte am Ende im Stabhochsprung der W45 mit 2,60m einen tollen zweiten Platz, 20 cm hinter Siegerin Silvia Janke (*1960, LG Bremen-Nord) . Mit im Wettbewerb war auch W55-erin Karin Funke (*1951, TuS Eintracht Minden), die mit der Höhe von 2,30m Rang 4 belegte.
Am Samstag über 100m ebenfalls am W45-Start belegte W50-erin Dagmar Fuhrmann (*1954, Usinger TSG) in 13,39sec einen guten dritten Platz - hauchdünn hinter Liane Seifert (*1961, TV Deilinghofen,13,65 sec); es gewann übrigens -bei starkem Gegenwind von 2,2m- die Favoritin Petra Kauerhof (*1959, LAZ Obernb.-Miltenberg) in 13,37 sec. (08.07.06, update: 09.07.)


W35: Erfurt sieht zum Auftakt deutschen Hammerwurfrekord von Betina Gabler

Es ist die Rekordverbesserung des ersten Tages der deutschen Seniorenmeisterschaften I. Im fünften Versuch - es war erst ihr dritter gültiger - gelang Hammerwerferin Betina Gabler (*1971, LG München) ein fast perfekter Wurf und das Gerät landete bei 52,05m. Das war zugleich eine Verbesserung des bisherigen, zwei Jahre alten deutschen W35-Rekords von Gabriele Engelhardt um beeindruckende 3,32m und ein ordentlicher Neuanfang nach einem Jahr Wettkampfpause der Münchenerin mit dem gewöhnungsbedürftigen einen "t" im Vornamen. (08.07.06)


Kriemhild Mann will Titel verteidigen

Bei den deutschen Seniorenmeisterschaften in Erfurt ruhen die Leichathletik-Hoffnungen auf Kriemhild Mann (W 40). Die nationale Titelträgerin der SVG Bad Gandersheim startet als klare Favoritin im Weitsprung und besitzt zudem über 100m Medaillenchancen. Im 5000m-Rennen hofft Susanne Schulze (LG Göttingen/ W 30) ebenso auf einen Podiumsplatz wie der Göttinger 10 000m-Läufer Wilhelm Graeber (M 45).
(Quelle: zfs HESSISCHE NIEDERSÄCHSISCHE ALLGEMEINE vom 08.07.06)


Flörsheim: Martens mit Aussichten

Die Jugend ermittelt ihre Meister in Viernheim, die Senioren ihre in Erfurt. Zwei Meisterschaften stehen bei den Leichtathleten am Wochenende im Terminkalender. In Erfurt finden die deutschen Seniorenmeisterschaften I der Altersklassen M/W 30 bis M/W 45 sowie die Staffelmeisterschaften der Altersklassen M 50 und M 60 statt. ...
In der thüringischen Landeshauptstadt zählt die Flörsheimerin Vera Martens (TV Waldstraße Wiesbaden), die vor gut vier Wochen als schnellste Frau bei Europas größtem Lauf, dem JP Morgan Chase Corporate Challenge in Frankfurt mit mehr als 60 000 Teilnehmern, als schnellste Frau das Ziel erreichte, als Favoritin über 5000 Meter der Seniorinnen W 35.
Heimische Teilnehmer in Erfurt:
Senioren: M 50: 4 x 400 m: LG Biebesheim-Eschollbrücken-Crumstadt (Bernd Bozzelli, Walter Busenbender, Wolfgang Mann, Jürgen Sotscheck, Peter Wolna, Heinz Wondra).
Seniorinnen: W 35: 5000 m: Vera Martens (Flörsheim/TV Waldstraße Wiesbaden). W 45: Kugelstoßen und Diskuswurf: Barbara Schlosser (Rüsselsheim/Wiesbadener LV). (07.07.06)


Südhessen: nur acht...

Nur acht südhessische Athleten reisen am Wochenende nach Erfurt zu den deutschen Seniorenmeisterschaften der Altersklassen M/W 30-45. Dennoch bestehen für die kleine Delegation durchaus Medaillenchancen. Georg Müller (TV Bürstadt) stand im vergangenen Jahr über 100 und 200 Meter der M 45 bereits zweimal auf dem Siegerpodest, und auch Stephan Rapp (LG Bensheim) könnte als Vorjahresvierter über 800 m der M 30 ins Rennen um Edelmetall eingreifen. (Quelle: echo-online, 05.07.06)


Niedersachsen: Gute Chancen für Senioren in Erfurt

68 Senioren-Leichtathleten aus 30 niedersächsischen Vereinen machen sich an diesem Wochenende auf nach Erfurt. Dort finden vom kommenden Freitag an die deutschen Senioren-Meisterschaften I statt, das heißt, dort zu Gast sind die jüngeren Senioren-Jahrgänge 1976 - 1957. Der NLV hat dort wieder einige heiße Eisen im Feuer. In Erfurt startet auch wieder Wolfgang Knabe (OSC Damme),der Senioren-Weltmeister der Wettkampfklasse M 40 im Dreisprung, in seiner Spezialdisziplin und im Weitsprung.
Als Titelverteidiger bei diesen Titelkämpfen gehen weiter Sascha Gerlee (Osnabrücker TB) in der M 40 über die 400 und die 400 Meter Hürden an den Start. Der OTB verteidigt in dieser Altersklasse auch die Meisterschaft in der viermal 100 Meter Staffel. Brigitte Heidrich (TSV Stelle) hofft auf einen weiteren Titel über die 400 Meter in der W 40, Frauke Lindemann (TSV Burgdorf) in der W 40 im Hochsprung. Renate Keller (LG Osnabrück) gewann im Vorjahr den Dreisprung der W 40 und hat dazu für die 80 Meter Hürden und den Weitsprung gemeldet. Carola Petersen (LG Lüneburg) hofft in der W 45 auf eine Wiederholung ihres Erfolges im Kugelstoßen und wirft dazu den Diskus. (Quelle: NLV, 06.07.06)


Bremen: Sieben Nordbremer bei Senioren-DM in Erfurt

Sieben Leichtathleten hat die LG Bremen-Nord für die deutschen Senioren-Meisterschaften an diesem Wochenende in Erfurt gemeldet. Mit der zweitbesten gemeldeten Höhe von 2,80 Metern und somit als Mitfavoritin tritt die Stabhochspringerin Silvia Janke in der W 45 an. Mit Chancen auf den dritten Podestplatz gehen Urte Zinke im Hammerwurf der W 40, Nicole Rehbein im 200-Meter-Sprint der W 30, Torsten Naue über die 10 000 Meter der M 40, Marc Gogol und Andreas Haas im Dreisprung sowie Andreas Oberschilp über 5000 Meter der M 35 an den Start. (Quelle Weser-Kurier, 05.07.06)


Bad Mergentheim: Kröner und Neumann siegen in Heilbronn

Martina Kröner und Clemens Neumann waren die einzigen Starter der LG Hohenlohe beim Läufermeeting in Heilbronn. Kröner startete über 400 m bei den Frauen. Es sollte der letzte Test sein vor den Deutschen Seniorenmeisterschaften in Erfurt. Doch war der Lauf nur schwach besetzt, so dass Martina nach 100 m alle Läuferinnen schon hinter sich ließ, einsam lief sie die letzten 300 m bis ins Ziel. Die Uhr blieb bei 61,18 sec stehen, eine tolle Zeit fast im Alleingang gelaufen, die Zweitplatzierte hatte schon eine Zeit über 63 sec. Martina stellte mit dieser Zeit einen neuen württembergischen Rekord in der Altersklasse W 45 auf. Bei besserer Konkurrenz wäre vielleicht schon eine Zeit unter 60 sec drin gewesen. In dieser Form kann sie beruhigt zu den Deutschen Meisterschaften nach Erfurt fahren.Clemens Neumann startete über 3000 m bei der männlichen Jugend. Auch er hatte keine ernsthafte Konkurrenz. Er siegte überlegen in 9.20,42 min vor Marcel Fehr LG Urbach-Plüderhausen in 10.06,96 min. Die restlichen Läufer waren weit abgeschlagen. (Quelle: fnweb,04.07.2006)


Geänderter Zeitplan für die DM I in Erfurt

Für die Deutschen Meisterschaften der Senioren I vom 7. bis 9. Juli 2006 in Erfurt gibt es einige Zeitplanänderungen. Die Änderungen sind fett gedruckt
Neuer Zeitplan... (Quelle: BLV-online, 28.05.06)


DM-Stadion Sonderseite 2005
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